Viren, Spam und co… in Sozialen Netzwerken

Der Heise Artikel von letzter Woche mit dem Titel „Facebook-User anfällig für Spam“ gab mir die Motivation einmal zu schauen, was das Internet denn so an Informationsseiten bezüglich Viren und Spam in Sozialen Netzwerken hergibt.

Laut Heise Artikel sind gerade Nutzer von Sozialen Netzwerk anfällig für Spam, da dieser ja durch die „Freunde“ kommt. Scheinbar wird die Freundschaftsanfrage wohl immer bejaht?

Also, das sind soweit mal ein paar Seiten, die mir beim Stöbern einen brauchbaren Eindruck hinterlassen haben. Die Auflistung ist natürlich nicht vollständig und ist erstmal ein Anfang.

Fangen wir bei Facebook selbst an. Dort gibt es eine Security-Seite, die über aktuelle Sicherheitsthemen bezüglich Facebook informiert. Bei mir ist die Seite allerdings in englischer Sprache gehalten: http://www.facebook.com/security

Daneben gibt es ein Hilfebereich, der Hilftestellung zum Umgang mit Facebook informiert. Wie bei den *VZ-Netzwerken gibt es auch Hilfeseiten für Eltern und Pädagogen. Das ist schonmal ein guter Einstieg, um sich zu informieren. Aber ja, die Seite ist halt von Facebook selbst…aber immerhin auf deutsch: http://www.facebook.com/help/?safety

Eine weitere Seite, die sich mit Facebook beschäftigt ist die Seite von Thomas Hutter, der sich mit Marketing für Facebook beschäftigt. Dort berichtet er über viele Interessante Informationen rund um Facebook. Dazu gehören auch Infos zu Spam und Co, wie in diesem Artikel. Die Seite ist aber auch sonst sehr informativ: http://www.thomashutter.com/

Und bei Computerbase gibt es eine Schritt-für-Schritt Anleitung für all jene, die sich für eine Anmeldung für Facebook entscheiden. Der Artikel ist aber auch interessant für jene, die schon einen Account haben: http://www.computerbase.de/artikel/sonstiges/2010/anleitung_facebook/

Und ansonsten bin ich bei meiner Suche auf Seiten gestoßen, die sich sich mit dem Onlinebetrug beschäftigen. Diese will ich mal kommentarlos auflisten:

http://www.online-betrug.ch/

http://www.trojaner-info.de

http://www.virenschutz.info

http://www.computerbetrug.de

Natürlich gibt es unendliche viele solcher Seiten, aber vielleicht freut sich ja doch jemand über den Link.

Vielleicht hat sonst wer einen Tipp für eine Seite, die sich mit Viren, Trojanern etc speziell für Soziale Netzwerke beschäftigt. Am liebsten einen netten Blog.

Re:Publica 2010 – Die Vorträge als MP3

Kurz gebloggt: Die Audios der Re:Publica 2010 sind online und können auf Netzpolitik.org heruntergeladen werden. Vielleicht gibt es auch bald ein Torrent davon…

Passend zum anstehenden Wochenende.

Vortrag: Virtuelle Welten

Ich war gestern auf dem Vortrag „Virtuelle Welten – Chancen und Risiken von Web 2.0“ von Herr Prof. Dr. Franz Josef Röll von der Hochschule Darmstadt.

Der Vortrag hat mich schwer begeistert und daher möchte ich den einfach weiterempfehlen. Herr Röll ist wirklich sehr überzeugt von seinen Worten und bringt sie sehr, sehr enthusiatisch mit Feuer und Flamme rüber. Leider habe ich mir überhaupt keine Notizen gemacht, was mich nun doch sehr nervt, da in seinem Vortrag sehr viele tolle Beispiele für Medienarbeit vorkamen.

Interessant fand ich die Aussage, dass „die Studenten und Schüler nicht dumm sind, sondern einfach anderst denken“. Der Anfang des Vortrags hat sich sehr damit beschäftigt wie sehr die neuen Medien (besonders das Internet) unsere Strukturen im Gehirn verändern. Sein Schlagwort war hier „Hypertextuales“ Denken, über das ich mich bei Gelegenheit noch ausführlicher informieren möchte.

Ein paar Adressen sind mir noch im Kopf geblieben, die ich recht gut und praktisch fand:

Die Seite „SlideShare„, auf der sehr viele Präsentationen zu allen Möglichen Themen zu finden sind. Ich hab einfach mal nach deutschen Präsentationen mit dem Schlagwort Web 2.0 gesucht und hatte mehr als genügend treffer.

Die Seite FloCabulary, die eine Methode vorstellt, wie man RapMusik und Vokalbellernen wunderbar vereinbart. Eine sehr geniale Sache.

Eine tolle Idee ist auch TeacherTube, die Tube für Wissensinhalte.

Leider fallen mir im Moment nicht mehr ein…

Interessante Unterrichtsformen

Auf der re:publica gab es super viele tolle und interessante Vorträge und Workshops, auf deren Videos zum Nachschauen ich mich schon sehr freue.

Auf dem Blog von MediaCulture habe ich einen interessanten Beitrag zum re:learn, einer kleine Subkonferenz, gefunden.

Dabei geht es um die Einbindung von neue Medien in den Unterricht zum Beispiel durch Laptops oder Blogs.

Kurz verlinken möchte ich auf das iPhone-Projekt aus der Schweiz, bei dem die Schüler einer 5. Klasse mit Smartphones ausgestattet werden und diese für den Unterricht nutzen sollen. Die Schüler dürfen die iPhones auch mit nach Hause nehmen.

Damit haben die Kinder jederzeit und überall ein Gerät zur Verfügung, mit dem sie lesen, schreiben, rechnen, zeichnen, fotografieren, Musik und Töne hören und aufzeichnen, telefonieren sowie im Internet surfen und kommunizieren können. Die Kinder sollen das Gerät innerhalb und ausserhalb der Schule als Teil ihrer persönlichen Lern- und Arbeitsumgebung nutzen und damit emanzipiert und kritisch mit zukünftig immer verfügbarer Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) umgehen lernen.

Die Lehrer wurden für dieses Projekt extra geschult. Die Idee ist Klasse, verfügen viele Schüler doch sowieso über ein Handy und einen Internetzugang. Wieso die Informationsbeschaffnung und Bewertung nicht begleiten? Ich bin sehr gespannt wie sich das Entwickelt.

Mir persönlich gefällt aber die Idee mit den Blogs an Schulen. Der Betreiber von Musikpädagogik heute stellt verschiedene Klassenblogs vor und hat diese auch verlinkt. Beim Durchklicken ist mir aufgefallen, dass die Nutzung bzw. die Kommentierung der Leser (ich nehme mal es sind auch die Schüler?) steigt. Die Blogs sind noch nicht lange im Betrieb, aber es finden sich schon eine Vielzahl von Beiträgen. Zu manchen gibt es viele Kommentare zu manchen nicht. Bei einigen können auch die Schüler selbst Eintrage verfassen.

Ich finde das super, hat man doch einen anderen Zugang zu den Schülern und es besteht die Möglichkeit verschiedene Dinge in einer anderen Form zu reagieren. Die Schüler können selbst Beiträge verfassen und setzen sich mit dem Thema etwas mehr auseinander. (Dafür dient unser Blog hier letztendlich auch).

Wer keinen Weblog bei einem kostenlosen Anbieter aufsetzen möchte und keinen willigen Admin hat, der WordPress installieren möchte, kann auch beim Jugendnetz ein Magazin einrichten (lassen). Ich war hier in einer Schule bei einer Vorstellung dabei und habe mir das Magazin von den Verantwortlichen des Jugendnetz zeigen lassen. Das Einrichten des Magazin ist kinderleicht und Artikel schreiben ist noch einfacher.

c’t TV Magazin: Meine Freunde

In der aktuellen c’t gibt es lesenswerte Artikel zu Sozialen Netzwerken und wie sie funktionieren. Die Artikel sind auch online abrufbar:

Spiele-Crashkurs für Eltern

Soziale Netze – die neue Macht im Web

Vom Überall-Netz ins Echtzeit-Netz

Ein Besuch bei SchülerVZ

Facebook und Co. von innen

Erfreulicherweise gibt es nun auch im TV-Format c’t Magazin ebenfalls eine Sendung zu Sozialen Netzwerken. Diese wird nach er morgigen Ausstrahlung auch in der Mediathek zu finden sein.

Planet Unity – Sendung zu Medienpädagogik

Am Sonntag gab es bei Planet Unity in der Sendung 7dot eine Gesspräch mit Prof. Dr. Anja Klimsa. Frau Klimsa ist Medienpädagogin und lehrt an der Hochschule Ravensburg-Weingarten.

Im Gespräch äußert sie sich zu dem Schlagworten Medienpädagogik und Medienkompetenz und gibt einen Einblick in das Thema.

Die Sendung ist mittlerweile als Podcast zur Verfügung.

Wie verändert das Internet unser Leben?

Kurz gebloggt:

In dieser Woche ist ja richtig was los. Neben der Sendung bei Maybritt Illner war  gestern noch bei SWR 1 Leute einen Prof-Hacker zu gast. Die Sendung klingt interessant:

Götz Schartner ist einer der besten deutschen Profi-Hacker. Er berät Banken und Behörden. Er prüft Unternehmen weltweit auf Sicherheitsmängel und Sicherheitslücken. Er hält Vorträge und demonstriert Jugendlichen, welche dramatischen Folgen der sorglose Umgang mit Handy und Internet haben kann.

Sie ist natürlich als Podcast zur Verfügung. (In der Leiste rechts)

Auf Netzpolitik hab ich eben gelesen, dass es am Sonntag mit einer weiteren Talkrunde zum Thema Internet weitergeht. Dieses Mal lädt das Nachstudio unter dem Motto „Information Overkill – Wie verändert das Internet unser Leben?“ zum Diskutieren ein.

Die Sendung steht schon jetzt in der Mediathek zur Verfügung.

Maybrit Illner: Wie gefährlich ist das Internet?

Die geplante Änderung der Datenschutzbestimmungen stoßen auch bei der Verbraucherzentrale auf Gegenwehr. Es wird sogar zum Verzicht geraten. Da wohl niemand so recht weiss, welche Daten wohin gelangen und wo gespeichert werden, gibt es Morgen eine Diskussionsrunde bei Maybritt Illner: Ausgespäht und Abgezockt – Wie gefährlich ist das Internet?

Die Gästeliste klingt ebenfalls sehr interessant und verspricht eine hoffentlich interessante Runde. Zu Gast sind

– Ilse Aigner von der CSU, die ihren Facebook Account löschen möchte, sollten die neuen Richtlinien umgesetzt werden.

– Kay Oberbeck, der Google-Unternehmenssprecher für Nord- und Zentraleuropa.

– Frank Schirrmacher, der Herausgeber der FAZ. Er steht dem Internet sehr kritisch gegenüber, was er auch in seinem Buch Payback schreibt.

– Constanze Kurz, die Sprecherin des CCC.

– Andrea Kiewwel

– Ibrahim Evsan, ein Experte für Soziale Netzwerke

Diesen Talkrunden stehe ich eher skeptisch gegenüber. Meistens habe ich danach mehr Fragen zu den Themen als vorher. Aber anschauen bzw. nachschauen werde ich diese Diskussion auf jeden Fall.

Passend dazu möchte ich auf den Podcast des Chaosradios vom CCC verweisen. Die Sendung vom Februar hatte den Titel „Wer hat Angst vorm Googlemann“ und ist recht interessant.

Facebook und der Datenschutz

Facebook plant erneut eine Datenschutzänderung. Es ist ja schon schlimm genug, dass die eingegeben Daten standardmäßig auf „Offen“ eingestellt sind. Das heisst, bei meiner Anmeldung sind meine eingegeben Daten erstmal für alle ersichtlich. Nicht nur die Nutzer des Netzwerks, auch Suchmaschinen können mein Profil sehen. Letzteres finde ich persönlich ganz furchtbar. Bei GMX kann ich sogar gleich mein Facebook-Profil in der Mail mitschicken.

Facebook hat ohnehin schon eine riesen Sammlung von Daten und verknüpft diese geschickt. Interessante Artikel hierfür finden sich auf zeit.de und heise.de

Nun möchte Facebook also noch mehr Daten freigeben. Externe Dienstleister sollen noch einfacher auf die Daten zugreifen können. Dabei soll es sich um Unternehmen handeln, die eng mit Facebook zusammenarbeiten. Naja, wer soll das sein? Was machen die mit meinem Profil? Welche Daten sehen sie?

Die neue Datenschutzrichtlinie ist bei Facebook nachzulesen. Ohne Online-Zeitungen hätte ich aber davon nichts mitbekommen. Dazu müssen die Nutzer wohl der Seite Facebook Site Governance beitreten, um überhaupt irgendwas mitzuebkommen. Es ist ja wirklich eine nette Idee von Facebook, dass die Nutzer ihre Kommentare zur neuen Richtlinie abgeben können. Aber 1,4 Millionen Mitglieder bei Facebook Site Governance sind leider nichts im Gegensatz zu den knapp 400 Millionen Nutzern von Facebook.

Bei der letzten Änderung gab es für alle Nutzer einen Brief vom Chef. Allerdings nach den Änderungen. Das sollte dieses Mal vorher geschehen. Aber vielleicht hat das Netzwerk dann plötzlich nur noch 200 Millionen Mitgleider?

Kino & Computer

Feiertage bieten sich ja auch für Kinobesuche an. Während da so die Trailer für die Filme liefen, musste unweigerlich an das Showreel der Stargate-Studios denken, welches eindrucksvoll zeigt wie viel Computer in den Filmen und Serien stecken. Wirklich sehr interessant.