Mobiles Wissensmanagement Teil 1

2015-04-27 11.19.45Wenn Du den folgende Beitrag liest, solltest Du, so unkonventionell es Ihnen scheinen mag, den Text „Generation Y“ zuerst lesen. Frau Bund schreibt dort in der ZEIT (2013):

„…Was uns nicht einleuchtet, ist, warum wir nur an einem bestimmten Ort zu einer festgelegten Zeit arbeiten sollten. Eine an Ort und Zeit gebundene Arbeit ist ein Relikt aus der Industriegesellschaft, als es noch eine klare Trennung zwischen Beruf und Freizeit gab. Die heutige Berufswelt wandelt sich aber mehr und mehr zu einer Kreativ- und Wissensökonomie, in der sehr viele Arbeiten am Computer von einem beliebigen Ort mit Internetzugang aus erledigt werden können. Warum also nicht mal um vier Uhr das Büro verlassen, um im Café oder abends zu Hause weiterzuarbeiten? Smartphones und Laptops verwandeln den Arbeitsplatz in ein mobiles Büro.“

Es geht darüber hinaus in diesem Beitrag oder Beitragsserie, um Wissensmanagement. Um das handhaben von Wissen. Es geht um Teamkonstellationen und um Innovationen von Web 2.0 Software. Wissen im Jahre 2015 zu nutzen, kollaborativ zu lernen, in kreativen Teams zu arbeiten, in Unternehmen zu wachsen. Ich werde die bisher verwendeten Methoden des Wissensmanagement beleuchten, neue Ideen aus der Weiterentwicklung und Herausforderung an neue Ideen des Wissensmanagements vorstellen.

Es geht um Kommunikation und Informationsaustausch. Mehr erst einmal nicht. Sender und Empfänger. Mit neuer Web 2.0 Technologie kann dem Aufruf der Autorin des ZEIT Artikels zum Teil genüge getragen werden, Informationen untereinander auszutauschen. Die Autorin spricht ein breites Thema an. Ich möchte mich jedoch der Thematik folgend widmen. Ich möchte einen innovativen Stil des Wissensmanagements für Einzelunternehmer beleuchten. Junge Unternehmer, die ihr mobiles Büro haben und wie geschildert, „..man noch die Kinder in die Kita bringen kann..“. Neue Unternehmer brauchen neue und anderes Tools des Wissensmanagements. Ich möchte die Theorie der Kreativen Felder mit der Methodik der systemischen Teamaufstellungen in Kombination darstellen. Diese „wilde Mischung“ soll einen neuartigen Weg des Austauschs und des Managements von Wissen geschuldet sein. Ich möchte einen Schwerpunkt auf die Teamkonstellationen legen. Auf die Zusammenstellung bzw. Optimierung von Teams.

Muss Wissen gemanaged werden?

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Ein Projekt wandelt sich

Es ist eine Zeit her als der erste Gedanke in meinen Kopf rumwirbelte. Ich war, wie so oft in dieser Zeit, umgetrieben von der Frage wie ich in Zukunft arbeiten möchte. Es ist ein Privileg, meines Erachtens, sich diese Frage zu stellen. Sich diese Frage stellen zu können.

Nun ich bin nun 39 Jahre alt, habe ein sehr interesantes Leben bisher gelebt. Subjektiv betrachtet 😉 Viele Stationen haben mich hier her geführt. Als im Jahr 2009 Media Sozial durch die Idee und Motivation von Michael, Felix und mir zur Wirklichkeit wurde, war es für mich, wie vieles Andere auch ein Projekt. Neben dem Studium der Sozialen Arbeit. Was ich in den ersten Studientagen für mich verinnerlichte, ein Fazit oder eine Kernaussage zu diesem Zeitpunkt war, spezialisiere dich! Ich mochte den Umgang mit Computern, war schon immer fasziniert von Hackern und war begeistert von der Sozialen Arbeit. Die Kombination war ein gangbarer Weg. Ich studierte nach dem Bachelor Soziale Arbeit und danach an der Pädagogischen Hochschule in Weingarten den Master Medien und Bildungsmanagement. Teilfinanziert durch ein Stipendium der Friedrich Ebert Stiftung konnte ich mein Wissen vertiefen. Parallel bot ich die Medienkompetenz Standards wie Facebook-Sicherheits-Workshops oder Cybermobbing-Seminare an verschiedenen Schulen und Bildungstägern in der Region an. Zielgruppen unspeziefisch. Kinder, Jugendliche, Eltern, Senioren und Kombinationen aus allen. Ein wilder Dschungel an Medienkompetenz-Angeboten. Hacker war ich nicht, wollte ich irgendwie auch nicht mehr sein, aber die neue Idee der Shared Economy traf mich.

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