Blogs rund um Soziale Arbeit

Eigentlich bin ich ja schwer mit meiner Thesis beschäftigt, aber am „herumklicken“ im Netz komm ich manchmal doch nicht vorbei. Dabei bin ich auf 4 Blogs gestoßen, die sich mit Themen rund um die Sozialarbeit beschäftigen. Ich blogge das deshalb, weil ich im Laufe des Studiums schon oft die Worte „Blogs Soziale Arbeit“ in die Suchmaschine getippt habe und nie fündig geworden bin.

Um so erfreulicher ist es, dass ich bei meiner Recherche auf Abwege gekommen bin und diese 4 Blogs gefunden habe:

http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de
Das Blog von Mechthild Seithe, einer Professorin an einer FH. Leider geht nicht aus dem Blog nicht genau hervor um welche FH es sich handelt – oder ich bin auch einfach blind. Das Blog dient als Austauschplattform für Studierende und ist während ihres Buchs „Schwarzbuch Soziale Arbeit – Der Staat verkauft seine Kinder“ entstanden. Das Blog setzt sich sehr kritisch mit der Zukunft und Bedeutung Sozialer Arbeit auseinander.

http://www.sozialearbeit.net/
Ein Blog von Björn Röttgers, der sich mit verschiedenen Themen, die die Soziale Arbeit betreffen auseinandersetzt. Studierende sind eingeladen Gastbeiträge zu schreiben und sie können auch ihre Referate und Hausarbeiten zur Verfügung zu stellen.

http://www.sozialarbeiter.in/
Hier schreibt ein Student der Sozialen Arbeit und eine Dipl. Sozialarbeiterin. Gemeinsam wollen sie eine Plattform für Menschen schaffen, die in sozialen Berufen tätig sind und sich austauschen können. Das Blog ist noch recht neu und hat noch nicht so viele Artikel. Ich bin sehr gespannt wie sich das entwickelt.

http://www.net-pilots.de/net-pilots/blog/
„Perspektiven zur Sozialarbeit 2.0“ nennt sich dieses Blog. Hier geht es mehr um Qualitätsmanagement und Strukturen innerhalb der Sozialen Arbeit.

(Ich find dieses 2punkt-genulle ja furchtbar…).

Viel Spass beim Durchklicken!

Blog-Empfehlungen nehme ich natürlich gerne entgegen 🙂

Update: Der Blog „Perspektiven zur Sozialarbeit 2.0“ hat nun eine eigene Domain bekommen und ist unter SozialarbeiterBlog.de zu erreichen.

27c3 – Vorträge für Normalsterbliche

Vom 27.12.10 bis 30.12.10 fand der 27. Chaos Communication Congress des Chaos Computer Clubs (kurz 27C3) statt. Bei dieser Veranstaltung handelt es sich um das wohl größte Hackertreffen Europas. In den 4 Tagen finden von morgens bis abends Vorträge und Workshops statt, die sich mit der digitalen Welt beschäftigen. Ein großteil beschäftigt sich natürlich mit sehr technischen Themen, die ein normalsterblicher wohl nicht versteht, zumal viele Vorträge auch auf englisch gehalten werden.

Aber es gab auch Themen, die für uns normalsterbliche einigermaßen verständlich und interessant sind. Das schöne an diesem Congress ist, dass alle Vorträge ein paar Tage danach heruntergeladen werden können. In der hauseigenen Mediathek des Chaos Computer Clubs können die Vorträge auch direkt angeschaut werden. Da noch nicht alle Vorträge online sind, kann ich auch nicht alle verlinken. Sobald alle online sind, werde ich den Artikel aktualisieren. Videos wurden verlinkt! Es fehlen nur noch 2-3.

CCC Jahresrückblick 2010

Wir berichten über vergangene Veranstaltungen, Erfa-Aktivitäten, Demonstrationen, Hacks, Medienkontakte, Gerichtsverhandlungen, Lobbyarbeit sowie weiteres Erfreuliches und Ärgerliches des Jahres 2010 keinesfalls objektiv, sondern mit der gewohnten Hackerperspektive.[1. 27C3 Fahrplan – CCC Jahresrückblick 2010]

Link zum Vortrag: hier

Security Nightmares

Was hat sich im letzten Jahr im Bereich IT-Sicherheit getan? Welche neuen Entwicklungen haben sich ergeben? Welche neuen Buzzwords und Trends waren zu sehen?

Wie immer wagen wir den Ausblick auf das Jahr 2011 und darüber hinaus, denn was wir wirklich wissen wollen, ist ja schließlich: Was kommt in Zukunft auf uns zu? Wir werden außerdem frühere Voraussagen hinsichtlich des Eintreffens unserer Weissagungen prüfen.[2. 27C3 Fahrplan – Security Nightmares]

Link zum Vortrag: klick

Digitale Spaltung per Gesetz
Das Internet und geschaffene soziale Ungleichheit im Alltag von Erwerbslosen

Hartz IV-Empfangende brauchen keine internetfähigen Computer, weil sie Fernseher haben. Dieser Ansicht sind deutsche Sozialgerichte und forcieren damit eine digitale Spaltung per Gesetz. Im Zeitalter der digitalen Informations- und Kommunikationsgesellschaft mutet dieser Umstand absurd an, aber eine breite öffentlichkeitswirksame Debatte steht bisher aus.[3. 27C3 Fahrplan – Digitale Spaltung per Gesetz]

Link zum Vortrag: klick

Eins, zwei, drei – alle sind dabei
Von der Volkszählung zum Bundesmelderegister

Neben einer kurzen Einführung in die Problematik des Zensus 2011, soll es in dem Vortrag auch über die CCC Stellungnahmen für mehrere Landetage gehen. Weiterhin geht es auch um die mittlerweile abgewiesene Verfassungsbeschwerde des AK Zensus sowie weitere Möglichkeiten „was zu machen“. [4. 27C3 – Eins, zwei, drei – alle sind dabei]

Link zum Vortrag: hier

Fnord-Jahresrückblick 2010
von Atomausstieg bis Zwangsintegration

Auch dieses Jahr werden wir uns wieder bemühen, Euch mit einem Rückblick auf die Fnords des Jahres zu unterhalten.

Im Format einer lockeren Abendshow werden wir die Highlights des Jahres präsentieren, die Meldungen zwischen den Meldungen, die subtilen Sensationen hinter den Schlagzeilen. Kommen Sie, hören Sie, sehen Sie! Lassen Sie sich mitreißen! [5. 27C3 – Fnord-Jahresrückblick 2010]

Link zum Vortrag: hier

Friede sei mit Euren Daten
Ein datenschutzrechtlicher Ausflug in ein kirchliches Parelleluniversum

Bundesdeutscher und kirchlicher Datenschutz führen eine Parallelexistenz. Während das Bundesdatenschutzgesetz von der Öffentlichkeit wahrgenommen und kritisch begleitet wird, ist den Wenigsten überhaupt klar, dass es auch einen vom BDSG losgelösten Datenschutz innerhalb der Kirchen gibt, der sich in einigen wichtigen Punkten vom staatlichen unterscheidet. Dieser Vortrag soll das Bewusstsein für ein Recht wecken, von dem sechzig Prozent der Deutschen betroffen sind – oft ohne es zu wissen. Praxisbeispiele und Tipps inbegriffen.[6. 27C3 – Friede sei mit Euren Daten]

Link zum Vortrag: hier

How the Internet sees you
demonstrating what activities most ISPs see you doing on the Internet

On the Internet one tends to think that one is pretty much safe from poking eyes. Taps in most countries can only be established after a judge has issued a warrant, thus upto such a tap is succesfully deployed one might think one is pretty much in the clear.

Most ISPs though actually employ a toolset comprising one of various NetFlow, IPFIX or sFlow protocols to do trend monitoring, billing and of course, the ability to try and establish which connections a certain IP address is making.

During the CCC conference we will monitor the CCC network with NetFlow, collecting and directly anonimizing this information on IP basis. We will map a couple of well-known websites/trackers to a private IP range and preserving these mappings, while anonimizing the rest of the IP addresses, thus your anonimity is safe and please be yourself while using the network. Flow data will not be stored, thus we won’t be able to go back and re-analyze the information.[7. 27C3 Fahrplan – How the Internet sees you]

Link zum Vortrag: kommt noch

Ich sehe nicht, dass wir nicht zustimmen werden
Die Sprache des politischen Verrats und seiner Rechtfertigung

Der Vortrag zeigt auf, wie sich Politiker rechtfertigen, wenn sie gegen ihre Argumentation und die Überzeugungen entscheiden oder handeln, für die sie stehen. Es ergibt sich dabei eine extreme Zwangslage, denn es ist oft nicht so einfach möglich, die zuvor vorgebrachten Argumente aufzugeben. Also muss auf Leerformeln, Nebelkerzen, Scheinargumente und spezielle grammatische Mittel zurückgegriffen werden, die die Regresspflicht mindern (Konjunktive, doppelte Verneinungen, Modalpartikeln usw.); dabei sind Kunstgriffe nötig, die über die inzwischen hinlänglich bekannte Leyen-Rhetorik hinausgehen.[8. 27C3 Fahrplan – Ich sehe nicht, dass wir nicht zustimmen werden]

Link zum Vortrag: hier

Netzmedienrecht, Lobbyismus und Korruption
Wie wirkt die Lobby von Medienkonzernen?

Die Mediennutzung, aber auch ihre Verwaltung und Vergütung, also ihr Management, müssen an eine digitale Netzwelt angepasst werden. Wie ist der Stand der juristischen Auseinandersetzung um die Rechte von Urhebern, Verwertern und Nutzern von Medieninhalten? Wie und wo setzen sich starke Wirtschaftsinteressen mit Lobbygruppen durch? [9. 27C3 Fahrplan – Netzmedienrecht, Lobbyismus und Korruption]

Link zum Vortrag: hier

Von Zensursula über Censilia hin zum Kindernet
Jahresrückblick rund um Internet-Sperren, Sendezeitbegrenzungen im Internet und vermeintlichen Jugendschutz

Nach Zensursula kam Censilia und das Kindernet: 2010 brachte nach den hitzigen Diskussionen um Internet-Sperren und das Zugangserschwerungsgesetz einige neue Entwicklungen – und die Rundfunkkommission der Länder wollte mal wieder den Jugendschutz im Internet angehen.

Der Vortrag lässt die Themen noch einmal Revue passieren und bringt einen Ausblick, was uns in den nächsten Monaten eventuell noch blüht.[10. 27C3 Fahrplan – Von Zensursula über Censilia hin zum Kindernet]

Link zum Vortrag: hier

Whistleblowing
Licht ins Dunkel!

Whistleblowing als universelles Konzept für mehr Transparenz – oder: über die Rückeroberung der Dunkelräume in Wirtschaft und Politik auch jenseits von Wikileaks.

Die Präsentation von Wikileaks war einer der Höhepunkte der 26C3. Durch Wikileaks haben viele Hacker erstmals von Whistleblowing erfahren. Allerdings verkürzen einige Whistleblowing auch auf die anonyme Veröffentlichung brisanter Dokumente im Netz. Dem wollen Guido Strack und Johannes Ludwig vom Whistleblower-Netzwerk Deutschland mit ihrem Vortrag und einer begleitenden Ausstellung entgegenwirken.[11. 27C3 Fahrplan – Whistleblowing]

Link zum Vortrag: hier

Wikileaks und mehr
Eine Whistleblowerperspektive auf Leaking-Plattformen

Als kurzfristiger Ersatz für eine ausgefallenen Vortrag wurde die Entwicklung von Wikileaks kurz nachgezeichnet, bis hin zu den derzeit entstehenden weiteren Leaking-Plattformen. Im Mittelpunkt stand die Frage welchen Nutzen Wikileaks & Co. für Whistleblower bieten, welche Voraussetzungen für ihre anonyme Nutzung bestehen und wie die Entwicklung weitergehen wird.[12. 27C3 Fahrplan – Wikileaks und mehr]

Link zum Vortrag: hier

A Critical Overview of 10 years of Privacy Enhancing Technologies

The objective of the session is to provide a critical overview of „privacy research“ within computer science. The mechanisms proposed in the last ten year include mechanisms for anonymous communications, censorship resistance, selective disclosure credentials (and their integration in identity management systems), as well as privacy in databases. All of these system are meant to shield the user from different aspects of on-line surveillance either through allowing a user to keep some of her data „confidential“ or by allowing her to assert „control“ over her data. We will illustrate using concrete examples, why some paradigms came to dominate the field, their advantages, but also their blind spots, and unfulfilled promises given the conditions of our surveillance societies.[13. 27C3 Fahrplan – A Critical Overview of 10 years of Privacy Enhancing Technologies]

Link zum Vortrag: hier

Das sind natürlich mega viel Vorträge, die auch jede Menge Zeit beanspruchen. Aber das ist wirklich sinnvoll investierte Zeit. (Behaupte ich mal, aufgrund der Vorträge der letzten Jahre.)

Viel Spass beim Anschauen!

Tipps zum Anschauen und Hören

Die letzten Tage sind mir einige Serien, Filme, Hörspiele und Podcasts durch den Browser gehüpft auf die ich gerne verweisen möchte. Alles habe ich selbst noch nicht anschauen können, was aber „zwischen den Jahren“ hoffentlich nachgeholt wird. Thematisch bewegen sich die folgenden Tipps im Feld der digitalen Gesellschaft. Dafür habe ich irgendwie ein faible entwickelt.

Alpha 0.7 – Der Feind in Dir

Hierbei handelt es sich um eine Serie, die mit einem Hörspiel eingeleitet wird. Den Anschluss bildet eine 6-teilige TV-Serie, die dann wieder mit einer Hörspiel-Reihe abschließt. Das Konzept gefällt mir schonmal sehr gut. Bisher habe ich nur den Prolog zu Alpha 0.7 gehört, der mich aber auf den Rest neugierig gemacht hat.

Im Kern geht es um Deutschland im Jahr 2017. Es gibt zwar keine fliegenden Autos, dennoch hat die Technologie einen enormen Einfluss auf das Leben der Menscheit genommen. Alles, was heute im Jahr 2010 diskutiert wurde und wird, ist 2017 längst Alltag: Nacktscanner, Kameras an jeder Ecke oder die Vorratsdatenspeicherung. Als nächstes möchte die Bundesregierung sogennante Brainscanner einführen, mit denen Gewalttäter anhand ihrer Hirnstruktur erkannt werden sollen. Denen soll dann zum Beispiel bei Konzerten kein Einlass gewährt werden. Und bei diesem Entscheidungsprozess beginnt Alpha 0.7.

Auf www.alpha07.de gibt es alle Episoden der TV-Serie, der Hörspiele sowie weitere Hintergrundinformationen.

Alexander Lehmann zum elektronischen Personalausweis

Alexander Lehmann macht immer wieder kleine Filmchen zu neuen Ideen der Bundesregierung oder auch zu technologischen Entwicklungen. So auch über den elektronischen Personalausweis. Auch wenn der Film arg übertreibt, finde ich ihn durchaus sehenswert. Lehmann möchte mit seinen Filmen einfach zum Nachdenken anregen. Ich finde dazu gehört auch eine ordentliche Portion Polemik.

Das Video gibt es bei Youtube.

Hörspiel: Kennst du schon Ken?

Das Hörspiel geht auf das Freundesammeln in Sozialen Netzwerken ein. Es geht um Ken, den zwar niemand kennt, aber jeder als Freund haben möchte. Der Haken ist aber, dass Ken nur Freundschaftsanfragen beantwortet, wenn man 300 gemeinsame Freunde mit ihm hat. Und so sammeln die Benutzer der Community MyBook fleißig Freunde, dass sie mit Ken befreundet sein können. Und der ganze Aufwand, obwohl noch nie jemand mit Ken ein Vier-Augen-Gespräch hatte.

Das Hörspiel eignet sich sicherlich auch wunderbar als Diskussionsgrundlage zum Thema „Freunde / Freundschaften“ in Sozialen Netzwerken. Auf einer eigens dafür erstellen Internetseite kann das Hörspiel heruntergeladen werden.

Filmportal für sozial Engagierte

Durch den Medienpädagogik Praxis-Blog bin auf ein interessantes Filmportal aufmerksam geworden: http://www.human-pictures.eu

Ziel des Internetauftritts ist es eine Plattform für Filmemache zu schaffen, die ihre Werke einem breiten Publikum vorstellen wollen. Ich selbst habe die Seite bisher nur überflogen, die Filme machen aber einen sehr guten und interessanten Eindruck. Viel besser als meine Zusammenfssung klingt natürlich das original, was ich kurz zitieren möchte:

Wir sind ein Sammelbecken und Kommunikationsforum für alle Menschen, die mit ihren Filmen, Clips und Fotografien humanitäre, soziale, ethische und integrative Inhalte kommunizieren wollen.
Denn es gibt eine weltweite gemeinsame Sprache, bei der das gesprochene und geschriebene Wort gar nicht im Vordergrund steht: Die Sprache des Films und der Bilder.

Wikileaks – Rebellen im Netz

Es wird ja gerade unglaublich viel zu Wikileaks geschrieben und da kommt eine Dokumentationen aus Schweden gerade recht. Noch viel besser ist, dass der ORF die Sendung übersetzt hat und im Rahmen eines Spezials der Sendung „Menschen & Mächte“ ausgetrahlt hat. Erfreulicherweise findet sich die Sendung in der TVThek des ORF zum zeitsouveränen Nachsehen wieder.

Chaosradio #163 -Kulturtechnik Technikkultur

Das Chaosradio des Chaos Computer Club wirft einen Blick zurück auf die Entwicklungen der letzten 15 Jahre:

Die 163. Ausgabe von Chaosradio ist auch eine Jubiläumssendung: vor 15 Jahren im November 1995 ging die erste Ausgabe bei Fritz auf Sendung. Wir wollen dazu ein wenig zurückblicken aber vor allem die Frage aufwerfen, welche Bedeutung die Technikkultur für die Gesellschaft gehabt hat.

Viele Fragen stehen im Raum: Was haben wir durch das Netz gewonnen, was haben wir verloren? Was bringt uns Technik wirklich? Was will man nicht missen? Was ist überflüssig? Welcher Fortschritt zeichnet sich ab? Welche Trends gehen in die falsche Richtung?

Eine wirklich sehr hörenswerte Sendung, die auf chaosradio.ccc.de nachgehört werden kann.

E-Mail-Verschlüsselung: Der digitale Briefumschlag

Es ist ein tolles Video aufgetaucht, das denn Sinn und Zweck der E-Mail Verschlüsselung erklärt. Darauf hin habe ich das bei mir mal ausprobiert. FUnktioniert soweit alles wunderbar. Unter Ubunu war die Einrichtung auch recht simpel, was ich nicht gedacht hätte. Mit dem Tool „Passwörter und Verschlüsselung“ ging das alles recht leicht von der Hand. Allerdings sollte man sich dennoch etwas Zeit dafür einplanen, denn um etwas lektüre kommt man nicht herum. Ich hab mich bei der Wikipedia und GnuPGP.org etwas eingelesen.

Aber zurück zum Video. Das erklärt das Prinzip der Verschlüsselung eigentlich recht gut. Eine „allemannische Übersetzung“ des Videos, die von Netzpolitik.org erstellt wurde, findet sich auf Youtube.

Media Sozial wünscht ein frohes Fest und einen guten Rutsch!

Ubuntu in die Jugendhäuser

Mit diesem Beitrag möchte ich kurz auf das Betriebsystem Ubuntu GNU/Linux hinweisen, das ich auch selbst zu meiner größten Zufriedenheit nutze.

Das möchte ich an dieser Stelle gerne an Jugendhäuser weiterempfehlen. Warum? Surfstationen erfreuen sich ja großer beliebtheit, keine Frage. Da wird mal kurz geschaut, was in den Sozialen Netzwerken so los ist oder aber auch mal eine Bewerbung geschrieben. Die PCs, die ich bisher in den verschiedenen Einrichtungen gesehen habe hatten ein paar gemeinsamkeiten:

– Sie sind nicht mehr die neusten

– Es ist Windows XP installiert, das nicht mehr wirklich aktuell ist.

– Die Kids haben den PCs mit irgendwelcher Software zugemüllt, das macht die Kiste etwas arg langsam

– Die Browser sind von oben bis unten mit Toolbars vollgestopft

– Windows-Updates sind nicht wirklich aktuell. Wer weiss, ob die Windows-Versionen auch alle legal sind

Ich will nichts verallgemeinern (bestimmt sind manche besser oder schlechter ausgestattet) und niemand irgendwie ankacken, sondern lediglich einen Hinweis geben.

Was wird mit den PCs gemacht? Surfen, Chatten, Musik hören, Videos gucken und eventuell Flyer und Plakate gestaltet oder Bewerbungen geschrieben.

Und dafür reicht Ubuntu vollkommen aus. Darüber hinaus ist es wesentlich sicherer, da es nicht so verbreitet ist und für Schadsoftware nicht lukrativ genug ist. Ergo gibt es auch keine Viren (Mir sind jedenfalls keine bekannt). Das finde ich wirklich absolut wichtig. Wenn die Kids da schon ihre Facebook-Daten etc in den PC tippern, sollten sie auch dort bleiben und nicht von irgendeinem Virus weitergeleitet werden.

Zusätzlich sind Benutzer mit eingeschränktem Zugriff leicht anzulegen, so dass der PC nicht unnötig mit Software vollgepumpt wird.

Die eingebaute Firewall ist standardmäßig sehr restriktiv.

Programm- und Systemaktualisierungen werden in einem Abwasch erledigt. Nicht jedes Programm meldet sich ständig und möchte updates installieren.

Software lässt sich sehr bequem aus dem Software-Center heraus installieren.

Und, es ist kostenlos. Einfach herunterladen, in das CD-Laufwerk stecken und installieren. Bevor es installiert wird, kann es auch zuerst ausprobiert werden, ohne das System zu verändern.

Nebenbei lernen die Kids auch, dass es nicht nur eine Windows-Welt gibt, sondern auch alternativen.

Ubuntu kann auf ubuntu.com heruntergeladen werden. Ich empfehle die Version 10.04, da diese sehr stabil ist.

Gebt Euch einen Ruck, und macht einen „Jugendhaus PC-Upgrade-Tag“ 🙂

Gerne helfen wir natürlich bei der Einrichtung oder Planung.

Soziale Arbeit und Wikis

Aus dem studentischen Alltag: Eine Projektdokumentation, 4 Leute schreiben daran mit. Jeder mit einer anderen Office Version, viele E-Mails im Posteingang, mal mit und mal ohne Anhang. „Sorry, Anhang vergessen.“ oder „Ey, ich kann die Datei nicht öffnen!“. Jaja, das frustet.

Dabei geht es auch anderst. Zum Beispiel mit einem schönen Wiki oder Google Text & Tabellen.

Besonders Wikis sind eine wirklich sehr praktische Sache, wenn es um das gemeinsame Arbeiten geht. Wir von Media Sozial nutzen ein Wiki z.B. um Ideen für Projekte zu sammeln. Die Ferienfreizeit, die ich nun schon zweimal mitgemacht habe, nutzt ein Wiki für die Vorbereitung, was sehr sehr gut klappt. Natürlich muss man das eigene Arbeiten etwas umstellen, aber wenn Routinen da sind, klappt das prima. Vor der Freizeit werden die wichtigen Sachen ausgedruckt und mitgebracht.

Fürs Studium hätte ich mir ein Wiki für jedes Semester gewünscht, welches als Informationsquelle im gesamten Studium dient. Eine Sammelsurium vom Semester für das Semester, ohne zich Mails im Postfach. Noch toller wäre es wenn sich Rookai verbreitet.

Aber auch für die Arbeit in der Sozialarbeit erachte ich ein Wiki als hilfreich. Bald bin ich ja ein fertiger Sozialarbeiter, mein Praxissemester habe ich schon hinter mir. Dort ist mir aufgefallen, dass manchmal doch etwas Zeit für die Formatierung von Protokollen oder sonstigen Dokumenten benötigt wird. Die werden dann durch den Verteiler gejagt und dabei findet sich immer jemand, der das Dokument nicht öffnen kann oder bei dem die Darstellung kaputt ist. Das Protokoll könnte einfach in ein Wiki. Bei allen sieht es dann gleich aus, alle können ihren Kommentar dazugeben und die Protokolle sind schön geordnet, jederzeit abrufbar.

Die Formatierungsmöglichkeiten sind auch begrenzt, und die Chance auf bunte Dokumente sinkt gegen Null 🙂

Es könnten die Themen für die nächsten Meetings geklärt werden, eine Methoden-Sammlung angelegt werden, Ideen und Anregungen können gesammelt werden. Aber auch Präsentationen, Studien und sonstige Dokumente können im Wiki schön sauber gesammelt werden.

Da nicht immer ein Webhosting-Paket für ein Wiki vorhanden ist, habe ich mal nach kostenlosen und kostenpflichtigen Anbietern gesucht, die Wikis zur Verfügung stellen. Dabei kann auch das eigene Wiki mit einem Passwort versehen werden, damit nicht jeder mitlesen kann.

Hier mal eine Sammlung der gefundenen Links. Ein Erfahrungsbericht zu gehosteten Wikis gibt es bei Thomas Pleil .

https://www.zoho.com

http://bluwiki.com/

http://wikiwikiweb.de/

http://www.wikispaces.com/

http://www.wikidot.com/

http://www.dokuwiki.org/

http://www.hallowiki.biz/

Für den Google-Dienst wird ein Account bei Google benötigt, was natürlich auch eine hemmschwelle sein kann. Nicht jeder ist begeistert von Google, wegen den Daten. Aber man könnte sich z.B. mit einer extra E-Mail Adresse anmelden. Der Vorteil ist einfach, dass jeder an dem Dokument schreiben kann, es können Abschnitte mit Notizen versehen werden, das Postfach wird geschönt und auch der PC wird vor einem eventuell mit Viren versuechten USB-Stick verschont. Zudem ist das Dokument immer auf den neuesten Stand, es existieren keine 25 Versionen vom selben Text. Und man braucht sich keine sorgen machen, wenn der PC nicht mehr will. Das Dokument liegt ja auf dem Server von Google.

Das fertige Dokument  kann dann  als .odt oder .doc exportiert werden. Ich gebe zu, am Ende muss die Formatierung nochmals überarbeitet werden. Die Art der Arbeit an dem Text ist natürlich auch eine andere, die am Anfang sicher etwas gewöhnungsbedürftig ist.

Creative Commons goes Schule

Ein tolles Beispiel, wie Creative Commons in der Arbeit mit Jugendlichen eingesetzt werden kann, kam im laufe des Tages per Twitter rein. Das gefällt mir so gut, das muss hier auch erwähnt werden. So ein Tweet gerät schnell in Vergessenheit.

Es handelt sich um die Musikzapfsäule. Wenn ich das richtig verstanden habe, suchen die Schüler und SchülerInnen nach freier Musik und stellen diese auf dem eigens dafür erstellten Blog vor. (btw, das Layout ist ziemlich stylisch.) Was ich aber noch viel cooler ist, dass in der Schule tatsächlich eine Musikzapfsäule steht. Der Zapfhahn ist ein USB-Anschluss und das Benzin sind die im Blog vorgestellten Songs. Absolut geniale Sache. Eine sehr praktische Erfahrung mit dem Thema Urheberrecht.

Der WDR hat in der Sendung „Lokalzeit“ auch einen Bericht über das Projekt. Der Bericht ist in der Mediathek zu finden.

Nebenbei möchte ich auf diesem Weg noch auf die Idee mit dem Jugendhaus-Sampler verweisen. Ich meinen Augen auch schöne Sache, um mit Creative Commons zu arbeiten. Ein Blick in die von der Landesarbeitsgemeinschaft Lokale Medienarbeit NRW erstellte Broschüre Freie Musik im Internet möchte ich auch empfehlen. Dort werden die Creative Commons gut erklärt. Die Broschüre kann bei Klicksafe als PDF heruntergeladen werden.

Alles scheisse. Alles blöd.

Ich unterhalte mich gerne mit verschiedenen Leuten über das, was das Internet so alles bereitstellt. Oder ich lausche gerne bei Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmittel, was andere so über das Netz erzählen. Die Worte „Facebook“, „Blog“ und „Twitter“ fallen wirklich ziemlich oft muss ich sagen. Mein Ohr ist auf die Schlagworte wahrscheinlich schon ziemlich gut sensibilisiert. Aber ja, manches davon nervt mich einfach. Daher möchte ich mal ein paar weniger konstruktive Zeilen ablassen.

Gerade bei Erwachsenen habe ich so das Gefühl, dass sie dem Internet gegenüber eine negative Grundhaltung haben. Soziale Netzwerke sind gefährlich, Google und ganz besonders Streetview ist böse und schlecht. Okay, denke ich mir, wenn etwas darüber in den Nachrichten kommt, dann meistens auch nur Negatives. Dazu gibt es derzeit auch die Sendung Tatort Internet, die sicher auch nicht für ein positives Image wirbt. Oder eine aktuelle Kampagne aus Bayern, Was spielt mein Kind?, die darauf hinweist, dass Computerspielen böse ist. Das Bild mit dem Kind, das da völlig apathisch in einem dunklen Zimmer vor dem Bildschirm sitzt, erzeugt bei mir nur ein Kopfschütteln. Eine Neu-Auflage des Kellerkindes, hurra.

Es gibt auch komische Seiten wie z.B. Nur ein Mausklick bis zum Grauen , die mit dem reisserischen Titel die Aufmerksamkeit auf sich lenkt. Aber wem ist dadurch geholfen, wenn nur das Negative hervorgehoben wird?

Oder Seiten wie kindersindtabu.de, deren Sinn und Zweck ich garnicht verstehe.

Und das geht mir ehrlich gesagt ziemlich auf den Sack. Sind die Möglichkeiten, die das Internet bereithält so offensichtlich, dass es nicht nötig ist sie zu erwähnen? Wieso heissen die Workshops und Vorträge zum Thema Medien / Internet immer „Gefahren und Möglichkeiten“ ? Ja, auch wir haben solche Vorträge. Aber ich würde lieber coole Workshops machen, bei denen das Netz und der Computer die Werkzeuge sind, mit denen gemeinsam etwas erarbeitet wird. Ich bin der Meinung, dass dadurch sowieso viel mehr gelernt wird, als durch die ständige Panikmache und den bösen Zeigefinger. Wenn ich weiss wie etwas funktioniert, kann ich mich auch richtig damit auseinandersetzen. Um zu wissen wie etwas funktioniert, ist es doch am besten, wenn ich es ausprobiere? Die Möglichkeiten sollten inzwischen zuerst genannt werden und dann mögliche Risiken. Vor lauter Gefahren verschwinden die Chancen. Und wenn etwas scheinbar so viele Risiken und Gefahren beinhaltet, wieso soll man sich dann überhaupt damit beschäftigen. Nach dem Motto: „Dann lass ich lieber die Finger davon, dann passiert mir nichts.“ Und am Ende finden alle das Netz blöd, weil es viel zu gefährlich ist.

Statt alles, was mit dem Netz zu tun hat per se zu verteufeln, kann man sich doch versuchen zu informieren. Meiner bescheidenen Meinung nach sind Seite wie klicksafe.deinternet-abc.de oder irights.info (zum Thema Urheberrecht) eigentlich ziemlich gute Anlaufstellen. Und dort gibt es natürlich noch mehr Links.

Das Motto des anstehenden Safer Internet Day: „It’s more than a game, it’s your life“, heisst für mich „Im Internet kann man nicht nur spielen, sondern auch gemeinsam etwas cooles, sinnvolles und natürlich auch sinnfreies erreichen.“

Ein Leben auf Facebook.

Ich muss immer wieder schmunzeln, wenn Leute auf Facebook ihren Beziehungsstatus ändern. Als Beispiel nehmen wir mal „Peter“.

In den darauffolgenden Kommentaren lässt sich dann immer wunderbar nachvollziehen woran die Beziehung denn nun gescheitert ist. Das sieht das ungefähr so aus:

Person A: Quatsch! Ist sicher nur ein Spass

Person B: Du armer!

Person C: Ehrlich jetzt? Lief doch so gut!

Peter: Ja, ehrlich. Kein Spass…

Person B: Ja, und warum ?!?!

Person C: Erzähl doch mal …

Peter: Also ..

Und so weiss ich also nun dass Peter aus Grund X nicht mehr mit seiner Freundin zusammen ist. Ich lese das natürlich auch. Ich finde das auch interessant zu wissen. Ohne Facebook würde ich das wohl ohnehin niemals erfahren, so gut kenne ich den Peter nun auch wieder nicht.

Warum ich das schreibe? Weil ich das nun schon ein paar Mal erlebt habe und immer gedacht habe „Wieso machen die das?“. Wieso wird das an der Pinnwand breitgetreten. Okay, volles verständniss für das Mitteilungsbedürfnis unserer Spezies. Ich schreibe da auch viel Krempel an die Pinnwand, aber das würde mir zu weit gehen. Es kommt mir auch schon komisch vor, wenn die Leute ihre gesamte Familie und den Freund verlinken. So viel will ich doch garnicht wissen. Trotzdem klick ich mich durch.

Auf der Suche nach „Beziehungsstatus Facebook“ bin ich auf einen Blogbeitrag von Christiane Lutz gestoßen, die es glaube ich ganz gut beschreibt:

Wer dennoch mit der Angabe in seinem Beziehungsstatus kokettiert, der will im Grunde nur Aufmerksamkeit darüber erregen. Er inszeniert sich selbst auf dem Kuppelmarkt oft unbewusst als Kopulationswilliger, treue Seele, biedere Ehefrau oder sexuell Ausgehungerter. Daher gilt der Königsweg: Beziehungsstatus elegant umgehen und einfach lächelnd schweigen.

Da haben wir’s: das Schlagwort Inszenierung. Darum geht es letztendlich.

Und warum schreibe ich das alles? Eigentlich aus dem selben Grund. Ich will Aufmerksamkeit. Und zum Nachdenken anregen. Ich finde es wahnsinnig erstaunlich was dieses Netzwerk so mit uns macht und wahrscheinlich noch machen wird. Wer weiss, was noch alles kommen wird und wie wir damit umgehen. Manchmal macht es mir doch auch ein bisschen Angst 🙂

Zum Nachdenken regt vielleicht auch der abschließende Film von maxluere auf Youtube:

Update: Das verlinkte Video wurde leider gelöscht. Auf Youtube finden sich aber einige Kopien. Einfach nach „A Life on Facebook.“ suchen. Hätte der Ersteller sein Video besser mit CC-Musik unterlegt. Schade.

Update 2: Felix hat mich auf einen weiteren interessanten Artikel zum Thema aufmerksam gemacht: Neon.de – Wir Facebook-Schauspieler

Zeitsouveränes Hören – Meine Podcasts

Seit dem Studium bin ich TV-Frei. Zumindest frei vom Zeitdiktat der Fernsehsender. Da ich aber auf so manches nicht verzichten möchte, was die Öffentlich-Rechtlichen zu bieten haben, bin ich ziemlich glücklich darüber, dass immer mehr Sendungen aus der TV- und Radiowelt als Podcast angeboten werden.

Was genau ein Podcast ist, steht in der Wikipedia. Für mich ist es einfach ein Mitschnitt der Sendung, der mir als Konsument angeboten wird, falls ich die Sendung nochmal hören bzw. sehen möchte oder ich keine Zeit hatte die Sendung zu hören oder zu sehen.

Inzwischen hab ich mir eine schöne Auswahl an Podcasts zusammengestellt. Bei mir kommt die Software gPodder zum Einsatz, die sowohl für Windows als auch für Linux existiert. Selbstverständlich gibt es eine Vielzahl anderer Programme, die unter anderem bei podcast.de zusammengefasst werden. Auch bietet podcast.de eine tolle Übersicht, was es denn so alles als Podcast gibt.

Ich möchte einfach mal meine Podcast-Liste hier vorstellen. Sicherlich nichts aufregendes, vieles ist schon bekannt, aber vielleicht hilft es ja wem weiter 🙂

Ich starte mal mit den Audio-Podcasts:

ARD Radio-Tatort

Der „ARD Radio Tatort“ ist eine neue Hörfunk-Krimireihe, die am 16. Januar 2008 zum ersten Mal „on air“ ging. Gesendet werden spannende und unterhaltende Originalhörspiele prominenter deutschsprachiger Autorinnen und Autoren. Zu hören sind die jeweils 55-minütigen Produktionen einmal monatlich innerhalb von sechs Tagen ARD-weit auf den jeweiligen Krimi-Plätzen der beteiligten Sender.[1. ARD.de]

Adresse: http://web.ard.de/radiotatort/rss/podcast.xml

ChaosRadio

Chaosradio (CR) ist eine zweistündige Talk-Sendung, die seit 1995 jeden letzten Mittwoch im Monat im Rahmen des Blue Moon auf Fritz gesendet wird (Ausnahme: Dezember). Sie wird federführend vom Chaos Computer Club Berlin in Zusammenarbeit mit einem Moderator von Fritz gestaltet. Chaosradio kann live via UKW, Satellit oder Internet-Stream verfolgt werden und wird später von uns natürlich als Podcast bereitgestellt.[2. Chaos Computer Club]
Adresse: http://chaosradio.ccc.de/chaosradio-latest.rss

Dittsche

Badelatschen, Jogginghose, Oberhemd und gestreifter Bademantel sind Dittsches Markenzeichen – krass dem Zeitgeist widersprechend. Wenn er regelmäßig im „Eppendorfer Grill“ zur Feierabendzeit leere gegen volle Bierflaschen tauscht und den ersten „Hobel“ gleich am Tresen in sich hinein kippt („Das perlt so schön.“) entspinnt sich ein typisches Stammtisch-Gespräch zu aktuellen Themen.[3. WDR.de]

Adresse: http://podcast.wdr.de/dittsche.xml

Deutschlandradio Kultur – Breitband

Breitband befasst sich mit der aktuellen Entwicklung neuer und alter Medien. Die Sendung führt als kritischer Navigator durch die Welt der digitalen Kultur. On Air, jeden Samstag von 14.05 bis 15 Uhr im Deutschlandradio Kultur. Im Netz unter breitband-online.de aktiv.

Alle geplanten und gesendeten Beiträge können in einem Multimedia-Weblog kommentiert werden. Die Meinungen und Anregungen der Community sind Teil unserer redaktionellen Arbeit.[4. Deutschlandradio Kultur]

Adresse: http://www.dradio.de/rss/podcast/sendungen/breitbandsendung/

Deutschlandfunk – Computer & Kommunikation

Zusammenfassung der wichtigsten Wochenereignisse aus der Computerwelt. Berichterstattung über neue Trends, neue Techniken.[5. Deutschlandradio Deutschlandfunk]

Adresse: http://www.dradio.de/rss/podcast/sendungen/computersendung/

hr2 Kultur – Der Tag

hr2 beleuchtet ein aktuelles Thema aus verschiedenen Perspektiven. In jeder Sendung kommen verschiedene Experten zu Wort. Absolut empfehlenswert.

Adresse: http://podcast.hr2.de/derTag/podcast.xml

BR5 Aktuell – Magazin für Wirtschaft und Soziales

Warum steigt der Euro? Was ist los an den Aktienmärkten? Was ändert sich in der Renten- und Gesundheitspolitik? Das Magazin für Wirtschaft und Soziales gibt verständliche Antworten in Reportagen, Analysen, Interviews und Kommentaren. [6. BR5 Aktuell]
Adresse: http://www.br-online.de/podcast/magazin-fuer-wirtschaft-und-soziales/cast.xml

RadioEins – Medienmagazin

Wo bleiben meine Rundfunkgebühren?

Welche Zukunft hat die ARD?

Warum ist Privatfunk so, wie er ist?

Haben Zeitungen eine Zukunft?

Ist das Internet für alle da?

Antworten gibt’s im Medienmagazin. Ein MUSS für alle Gebührenzahler![7. Radio Eins rbb]

Adresse: http://www.radioeins.de/archiv/podcast/medienmagazin.feed.podcast.xml

SWR1 – Der Abend

der abendliche Radiotalk: Was Menschen diesseits und jenseits der großen Politik bewegt, worüber sie reden, was sie aufregt und wovon sie mehr wissen wollen. Unterschiedliche Meinungen, Positionen, Einsichten und Einstellungen sind gefragt – da darf es auch mal heiß hergehen, kontrovers diskutiert oder gar gestritten werden.[8. SWR1 Baden-Württemberg]

Adresse: http://www1.swr.de/podcast/xml/swr1/abend.xml

Okay, ich höre die Frage schon: „Und wann hörst du das alles an?!“ 🙂

Zunächst muss gesagt sein, dass mich ja nicht jedes Thema einer Sendung interessiert. Und die, die mich interessieren höre ich mich dann bei verschiedenen Gelegenheiten an:

Im Zug, zum Einschlafen, beim Spazieren, im Auto, manchmal zum Geschirrabwaschen 🙂 … es bieten sich viele Möglichkeiten.

Viel Spass beim Reinhören. Ich freue mich über jeden weiteren Tipp.

Comics erstellen mit Radical Comic Designer

Noch ein Beitrag über Software, die ich auf der Kinderfreizeit für kleinere Projekte eingesetzt habe.

Um einen kleinen Comic mit den Teilnehmern zu erstellen, habe ich vor der Freizeit im Internet nach Software für Linux gesucht. Mit dem Radical Comic Designer bin ich auf ein kleines aber feines Programm für Linux und Windows gestoßen.

Mit dem Radical Comic Designer lassen sich im Handumdrehen kleine Comics erstellen und diese anschließend als PDF oder Bilddatei exportieren. Der Funktionsumfang ist auf das Notwendigste beschränkt. Als Vorlage dient eine A4 Seite, auf der Felder für die Fotos erstellt werden können. In die Felder lassen sich dann Fotos importieren. Anschließend stehen Sprechblasen und Kommentarfelder zur Verfügung, die mit Text gefüllt werden wollen. Das Ganze geht ziemlich einfach vor der Hand.

Allerdings war mein Netbook (1,6Ghz, 1GB Ram) fast zu langsam dafür. Es ging zwar alles wunderbar, aber etwas gemütlicher.

Das Programm kann kostenlos heruntergeladen werden.

Version für Linux.

Version für Windows.