Hörspiel-Workshop Teil2

Zur Vervollständigung nun der Beitrag zum 2. Teil des Hörspiel-Workshop beim Kreisjugendring Ravensburg. Ich poste den Original-Beitrag einfach auch wieder in diesem Blog. Anregungen und weitere Tipps gerne in die Kommentare. Frohe Ostern wünschen wir Euch! 🙂

Wie versprochen hier nun der 2. und abschließende Beitrag zum Hörspiel-Workshop. Vorab die Präsentation, das Hörspiel “Kennst du schon Ken?” und ein schöne Anleitung, um eine Geschichte “lebendig” zu gestalten:

 

Hörspiel “Kennst Du schon Ken?” – Thematisiert “Freundschaft” in Sozialen Netzwerken

HowTo “Hörspiel erstellen” von AudiYou (PDF Dateien)

 

Bevor wir mit der eigentlichen Produktion des Hörspiels begonnen haben, gab es noch einen kurzen Input zu den Themen “Podcast erstellen”, “Dateien umwandeln” und den “Creative Commons”.

 

Podcast erstellen

Damit die Besucher eurer Seite das Hörspiel als Podcast abonnieren können, muss die Audiodatei in derFeed-Datei untergebracht sein. Dazu gibt es verschiedene Wege, die ich kurz auflisten und verlinken möchte.

– von Hand erstellen (kompliziert)

– mit dem Programm Feed for All (Anleitung “Tutorial FeedForAll DE”)

– mit dem Programm Podifier

– hosten bei www.podhost.de

– kommerzielle Software FeedWriter

 

Die Liste ist natürlich unvollständig. Es gibt sicher noch viel, viel mehr.

 

Dateien umwandeln

Wird der Text mit dem Mp3-Player oder dem Handy eingesprochen, hat man am Ende mitunter eine Datei, die nicht zugeordnet werden kann. Um herauszufinden, um welches Dateiformat es sich handelt, kann dieDateiendung z.B. .MP3 in die Suchmaschine eingegeben werden und man erhält meistens alle benötigten Informationen. Audacity kann zwar ziemlich viele Dateiformate lesen, aber nicht alle. Sollte das Dateiformat nicht unterstützt werden, gibt es die Möglichkeit diese in ein passendes Format umzuwandeln.

Dies kann entweder Online oder per Software erledigt werden:

Online: www.mediaconverter.orgwww.online-convert.com

Software: Liste mit Software bei www.freeware.de

 

Creative Commons

Bei den Creative Commons handelt es sich um Lizenzen, die für Medieninhalte eingesetzt werden können. Als Urheber eines Werkes kann ich dadurch sehr genau definieren, wer was mit meinem Werk anstellen darf. Eine Ausführliche Beschreibung der Creative Commons findet sich bei Creative Commons Deutschland.

Creative Commons eignen sich sehr gut für Medienprojekte, da mir als “Schaffender” schon Material (Audio, Text, Video, Foto) zur Verfügung steht, das ich für mein Projekt weiterverwerten kann. Ich muss bei meinem daraus resultierenden Projekt aber natürlich die Urheber der verwendeten Werke nennen. Insgesamt gibt es bei Creative Commons 4 Bedingungen:

BY (Nammensnennung) – Ich muss den Urheber nennen.

NC (Keine Kommerzielle Verwendung) – Ich darf kein Geld damit verdienen

ND (Keine Weiterbearbeitung) – Ich darf das Werk nicht “remixen”

SA (Weitergabe unter gleichen Bedingungen) – Mein Werk muss ebenfalls unter einer CC-Lizenz veröffentlicht werden.

 

Aus diesen Bedingungen lassen sich nun 6 verschiedene Lizenzverträge stricken. Als Beispiel:

Ich habe ein Hörspiel und benutze Hintergrundgeräusche, die ich z.B. bei freesound.org gefunden habe. Die Geräusche unter liegen der Lizenz BY-NC-SA (Namensnennung, Keine kommerzielle Verwendung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen).

Wenn ich das Hörspiel veröffentlichen möchte, muss ich es ebenfalls unter die Lizenz BY-NC-SA erstellen. Schwierig wird es allerdings, wenn ich verschiedene Lizenzen benutzen möchte. Da ich mir selbst oft nicht sicher bin, versuche ich das bisher zu vermeiden.

Um mein Hörspiel unter einer CC-Lizenz zu veröffentlichen muss ich mich nirgends registrieren oder anmelden. Ich schreibe die Lizenz erkennbar auf meine Webseite, oder z.B. in den ID3-Tag meiner Mp3.

Bei Klicksafe.de gibt es eine schöne Broschüre, die den Einsatz von Creative Commons in der Jugendarbeit beschreibt.

 

Wie komme ich zur Geschichte?

Bevor es an das produzieren des Hörspiels geht, wird natürlich eine Geschichte benötigt. Es folgen ein paar kleine Anregungen, wie das geschehen kann.

– Brainstorming. Auf einer Flipchart werden Begriffe gesammelt, die z.B. in der Geschichte vorkommen müssen.

– Mindmapping. In der Mitte kommt das Thema des Hörspiels und um das Wort werden weitere Inhalte gesammelt.

– Eine Kurzgeschichte als Anregung nehmen und abändern.

– “Kärtchen ziehen”. Die Methode, die wir benutzt haben. Ich habe 6 Kärtchen gemacht, die folgendes enthielten: Eine Person, die Eigenschaft der Person, die Handlung, der Ort, ein Gegenstand.

– Ein Aktuelles Thema kann behandelt werden.

– Hörspiel-Karaoke

 

Es gibt sicherlich weitere Möglichkeiten das Ganze anzugehen.

 

Archive für Musik und Sounds

Um das Hörspiel lebendiger zu gestalten, kann es mit Sounds und Musik unterlegt werden. Hier nun eine Auflistung der von uns in dem Workshop verwendeten Seiten.

 

– www.jamendo.de (ohne Anmeldung)

– www.freesound.org (mit Anmeldung)

– www. tonarchiv.de (mit Anmeldung)

– www.audiyou.de (mit Anmeldung)

– www.hoerspielbox.de (ohne Anmeldung)

 

Eine weitere Übersicht findet sich im Medienpädagogik Praxix-Blog.

 

Ich wünsche viel Spass bei der Produktion!

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