Medienkongress VS – II

Der zweite Tag des Medienkongress VS began mit Workshops. Ich hatte mich für den Workshop „Medienbildung im Kontext Web 2.0“ entschiedenen, da ich sehen wollte was so gemacht wird und welche Möglichkeiten vorgeschlagen werden.

Enttäuscht wurde ich nicht. Es waren viele interessante Vorschläge zur Medienarbeit mit Jugendlichen dabei. Verena Ketterer stellte als Referntin nette Möglichkeiten vor, das Internet und seine verschiedenen Möglichkeiten zu nutzen. Dazu gehört auch die Arbeit mit Fotos,  Audios und bewegten Bildern. Eigentlich alles wovon sie berichtet hat, kann unter www.club7.de/jugend nachgelesen bzw. nachgeschaut werden.

Bei dem Projekt „Ich, das Leben & die Liebe“ ging es zum Beispiel um die selbstreflexion der Mädchen, die daran teilnahmen. In Form von Text, Videos und Bildern sollten sie über sich berichten und dabei über sich selbst nachdenken.

Bei dem Projekt „Das Event“ ging es darum eine Party mit Hilfe von Medien zu organisieren.

Alle Projekte setzen weniger auf die Entwicklung technischer Fähigkeiten, sondern sollen die Medien für den pädagogischen Einsatz darstellen. Natürlich lernen die Teilnehmer dadurch auch praktisch „nebenher“ ein paar tehchnische Kniffe, was sicherlich nicht verkehrt ist.

Auch das Projekt „Medien – Street – Art“ fand ich ganz interessant. Da wurde vor bei den Jugendlichen verschiedene kleinere Projekte gestartet. Zum Beispiel ein Skate-Video mit der Skate-Clique vor Ort. Auch hier galt wieder „weniger ist Mehr“. Es war den veranstaltern nicht wichtig, dass jeder Teilnehmer einen Laptop vor der Nase hatte, sondern, dass sie etwas schönes mit dem Medium machten.

Am besten etwas Zeit nehmen und sich einmal durch die Seite klicken.

Der Vortrag von Dr. Rainer Fromm hat mich auch noch sehr begeistert. Sein Thema war „Faszination und Gewalt: die schleichende Militarisierung und Brutalisierung der Gesellschaft“. Neben der Darstellung verschiedener Spielszenen aus Computerspielen hat er berichtet, dass einige Spiele eigentlich das JuschG verletzten und keine Altersfreigabe kriegen dürften. So ist laut JuschG die Verherrlichung von Kriegen verboten, aber die Spiele werben mit Slogans wie „Das realistischtiste Kriegspiel aller Zeiten“ (oder so ähnlich).

Naja, das Thema fand ich wirklich spannend. Habe mir leider zu weniger notiert bei dem Vortrag. Werde mich da aber auf jeden Fall mal einlesen (steht ja auch alles in dem tollen Buch über den Kongress) und eventuell darüber bloggen.

Insgesamt war es doch recht interessant auf dem Medienkongress VS. Besonders über das Buch habe ich mich gefreut, was alle Vorträge nochmals schriftlich zusammenfasst.

Mal schauen wie die Themen in 2 Jahren aussehen werden…

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