Medienkongress VS

Heute war ich auf dem 1.Tag des 3. Medienkongress in Villingen-Schwenningen. Der Kongress steht unter dem Motto: Zwischen Kompetenzerwerb und Mediensucht.

In der Eröffnungsrede wurde die starke Mediennutzung der Jugendlichen betont. Diese chatten, stellen Bilder in Soziale Netzwerke, laden Videos bei Youtube hoch und bloggen. Da ich mich jetzt für noch nicht so alt halte, fühle ich mich direkt mal angesprochen und bestätige das Bild.

Ich beschränke mich jetzt nur auf die Sachen, die mich angesprochen haben. Und das war der erste Vortrag von Herr Prof. Dr. Stahl mit dem Thema „Learning by Design: Potentiale für Lern- und Lehrprozesse im Zeitalter des Web 2.0“.

Gut fand ich den deshalb, weil er sich auf die Vorteile der neuen Medien bezogen hat. Die „Learning by Design“ Methode (ich hoffe es ist eine) versucht die Balance zwischen Design und Inhalt eines Produktes, was gemeinsam mit der Klasse / Jugendlichen erstellt wird, zu halten. Beschäftigen sich die Teilnehmer zu sehr mit dem Design, zum Beispiel bei dem Erstellen einer Homepage, geht das eigentliche Ziel, der Wissenserwerb verloren. Konzentrieren sich die Teilnehmer aber nur auf den Wissensanteil wird das Design, im Falle der Homepage das Layout, unübersichtlich und das Wissen geht unter.

Das ist zumindest die grobe Idee dahinter.

Zum Medienkongress gibt es auch ein Buch, welches die Vorträge der Referenten zum Nachschlagen bereithält. Auf MediaCulture Online gibt es auch einen Beitrag + eine Powerpoint Folie von Herr Stahl. Wie stark „Learning by Design“ dort erwähnt wird, kann ich aber nicht sagen.

Im Anschluss an den Kongress gab es noch eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Game Over!!! – Computerspiele haben mein Leben ruiniert, aber ich habe ja noch zwei Extraleben …“ , der mich aber direkt auch abgeschreckt hat daran teilzunehmen. Ich werde morgen mal nachfragen, wie das so war, befürchte aber eine Killerspiele-Diskussion…

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