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Ein Medientag – Eine sozialpädagogische Betrachtung eines Novembertags

MediensprechstundeMedienkompetenz ist in aller Munde, so denkt man. Oder ich denke das! Auch denke ich, besonders wenn ich mich für eine weitere Vorlesung vorbereite, Sozialpädagogen, LehrerInnen oder allgemein Fachkräfte in diesem Bereich sollten verschiedene Prinzipien pädagogischen Handelns verinnerlicht haben.

 

Perspektive 1:

Gestern war in einer Ravensburger Schule Medientag. Klasse mag man so denken. Medienberichte über Cybermobbing etc. nehmen ja irgendwie kein Ende und Betrügereien gibts im Internet ja auch. Da ist es Klasse wenn ein ganzer Tag für dieses Thema genutzt wird. Akteure sind wie immer die ganze Lehrerschaft, die sind ja eh omnipotent und können von Kochen bis Firmen gründen und Medienkompetenz eh alles. Dazu haben sie Motivation und Energie für die zusätzlichen Tätigkeiten für die sie nie ausgebildet wurden. Dann macht der Medientag halt die Polizei und die Sparkasse. Wer braucht schon Medienpädagogen… tzzz. Besonders woher nehmen, so einen Medienpädagogen?

Man könnte auf die beiden regionalen Hochschulen zurückgreifen die für Lehrerbildung, Medienpädagogik und Sozialwesen international bekannt sind. Aber he… die Polizei und die Sparkasse, die rocken das bestimmt besser. Kost ja auch nix. Ist ja eh oberstes Ziel eines Rektors das alles kostenlos sein sollte. Man muss ja nicht mich fragen, der mittlerweile sechs Medienprojekte und eine Medien AG mit dieser Schule gemacht hat. Aber seis drum. Schauen wir uns das eigentlich Gravierende an dieser Situation mal genauer an.

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Medien, Kultur & Ästhetik – Eine Vorlesung

MediensprechstundeWie letztes Jahr, habe ich auch 2015 wieder die Möglichkeit mein wahnsinns KnowHow 🙂 unter ErstsemesterStudenten der Sozialen Arbeit zu verbreiten. Die Veranstaltung ist eine 12 teilige Vorlesung á 3 Stunden mit ca. 36 Studierenden pro Kurs. Für mich sind zwei Kurse vorgesehen. Ich finde, als Student hab ich die ganze Sache anders gesehen. Der Dozent ist da, hat ne Ahnung und ist sowas wie ein Prof, nur halt ohne Professorentitel.

Da die Kontrolle von Seiten der Hochschule jetzt nicht so eng ist, was meine Inhalte angeht, nehme ich mal an, dass mir die Verantwortlichen vertrauen. 39 Stunden fachlich hochwertiger Input soll das also sein, auf Hochschulniveau. Was kann man also tun in 39 Stunden und dem Bereich Medienpädagogik? Was sollten die neuen Studierenden lernen? Das Feld ist riesig, wie fast jedes Feld. Nun, ich hab die Inhalte von 2014 zum großen Teil über Bord geschmissen und mir vorab mal Gedanken gemacht:

  1. Medienpädagogik (Basics)
  2. diverse Psychologische Konstrukte
  3. Aktive Medienarbeit
  4. Öffentlichkeitsarbeit und Soziale Arbeit
  5. Privatsphäre, Ethik & Medien
  6. Social Web & Möglichkeiten der Technisierung
  7. StartUp Kultur für Sozialpädagogen

So schaut das neue Programm aus und birgt neue Herausforderungen für alle Beteiligten. Die Themen 1-4 lassen sich ja klassisch recht gut lösen, von 5-7 allerdings wird es vor allem für die Studierenden knifflig. Was sind die Grundlagen der Studis bisher? Wie Recherchefreudig sind sie? Wieviel Workload ist jeder bereit zu leisten? Wie sieht es mit lesen aus, können das alle in der Geschwindigkeit?

Dazu, so kam mir der Gedanke, sollten sich alle ein kleines Medienprojekt aussuchen. Ein Podcast, ein Blog oder was anderes. Um das Thema „Lernen mit Neuen Medien“ aufzugreifen, wurde ein Adobe Connect Raum genommen um den baldigen Sozis virtuelle Vorlesungen, Webinare etc. näher zu bringen.

Ich bin gespannt wie sich alles entwickelt und werde hier regelmässig berichten.

 

MedienSprechStunde ab sofort als Webinar

Wie Du dich in Sachen Medien & Erziehung auf Vordermann bringst!

Smartphones, Internet, Überwachung, Datenklau, NSA, Facebook, WhatsApp… wer blickt da noch durch und was kommt als Nächstes? Wie soll man mit dem Trend des ewig Neuen umgehen? Wie schützt man seine Kinder und sich selbst?

Sie haben viele Infos zu Medienkompetenz und oft sind Dinge widersprüchlich? Sie wollen mal eine andere Sichtweise hören und direkt Fragen stellen?

Die MedienSprechStunde soll einen Beitrag zur Klarheit leisten was Medienkompetenz denn ist, was dies für Familien bedeutet und was jeder Einzelne tun kann um mit der digitalen Evolution angenehm Schritt halten zu können.

 

 

Nach fast 11 Jahren medienpädagogischer Tätigkeiten muss ich sagen es hat sich einiges getan in Deutschland. Nicht so viel wie ich mir erhofft habe aber es wird schon. 🙂

Ich möchte alle interessierten Eltern, Großeltern oder Interessierte zu einem kostengünstigen Webinar einladen.

Wieso ich mich für ein Webinar entschieden habe? Nun es ist so, dass die Resonanz auf meine Vorträge, Workshops usw. immer recht spannend ist. Viele haben andere Erwartungen an meine Inhalte, andere sind neu motiviert worden. Nachdem ich nun viele reale Treffen hatte, möchte ich meine Erfahrung im weiten Feld der Medien und der Menschen in Webinarform weitergeben.

Um einen kostenlosen Vorgschmack zu bekommen wer ich bin, wie ich spreche und was einen bei den Webinaren erwartet, möge sich doch gerne meine SoziFon Folgen anhören. Damit die Katze nicht im Sack gekauft werden muss.

Einen sonnigen Donnerstag und smartes arbeiten für Euch

 

Marc

Mobiles Wissensmanagement Teil 1

2015-04-27 11.19.45Wenn Du den folgende Beitrag liest, solltest Du, so unkonventionell es Ihnen scheinen mag, den Text „Generation Y“ zuerst lesen. Frau Bund schreibt dort in der ZEIT (2013):

„…Was uns nicht einleuchtet, ist, warum wir nur an einem bestimmten Ort zu einer festgelegten Zeit arbeiten sollten. Eine an Ort und Zeit gebundene Arbeit ist ein Relikt aus der Industriegesellschaft, als es noch eine klare Trennung zwischen Beruf und Freizeit gab. Die heutige Berufswelt wandelt sich aber mehr und mehr zu einer Kreativ- und Wissensökonomie, in der sehr viele Arbeiten am Computer von einem beliebigen Ort mit Internetzugang aus erledigt werden können. Warum also nicht mal um vier Uhr das Büro verlassen, um im Café oder abends zu Hause weiterzuarbeiten? Smartphones und Laptops verwandeln den Arbeitsplatz in ein mobiles Büro.“

Es geht darüber hinaus in diesem Beitrag oder Beitragsserie, um Wissensmanagement. Um das handhaben von Wissen. Es geht um Teamkonstellationen und um Innovationen von Web 2.0 Software. Wissen im Jahre 2015 zu nutzen, kollaborativ zu lernen, in kreativen Teams zu arbeiten, in Unternehmen zu wachsen. Ich werde die bisher verwendeten Methoden des Wissensmanagement beleuchten, neue Ideen aus der Weiterentwicklung und Herausforderung an neue Ideen des Wissensmanagements vorstellen.

Es geht um Kommunikation und Informationsaustausch. Mehr erst einmal nicht. Sender und Empfänger. Mit neuer Web 2.0 Technologie kann dem Aufruf der Autorin des ZEIT Artikels zum Teil genüge getragen werden, Informationen untereinander auszutauschen. Die Autorin spricht ein breites Thema an. Ich möchte mich jedoch der Thematik folgend widmen. Ich möchte einen innovativen Stil des Wissensmanagements für Einzelunternehmer beleuchten. Junge Unternehmer, die ihr mobiles Büro haben und wie geschildert, „..man noch die Kinder in die Kita bringen kann..“. Neue Unternehmer brauchen neue und anderes Tools des Wissensmanagements. Ich möchte die Theorie der Kreativen Felder mit der Methodik der systemischen Teamaufstellungen in Kombination darstellen. Diese „wilde Mischung“ soll einen neuartigen Weg des Austauschs und des Managements von Wissen geschuldet sein. Ich möchte einen Schwerpunkt auf die Teamkonstellationen legen. Auf die Zusammenstellung bzw. Optimierung von Teams.

Muss Wissen gemanaged werden?

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