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Mediensprechstunde in Ravensburg

Mediensprechstunde-RSMediensprechstunde-FSMarc Kummer von Media Sozial lädt jeden Mittwoch Vormittag zu einer kostenfreien Mediensprechstunde zu digitalen Themen ein.
Senioren, rüstige Rentner sowie Vorruheständler können in praxisnahen Vorträgen Wissenslücken schließen, in kleiner Runde ihre Fragen stellen und sich anschließend vernetzen. Besuche die Mediensprechstunde von Media Sozial und frag!

Marc Kummer von Media Sozial lädt jeden 1. Dienstag im Monat zu einem kostenfreien virtuellen Fachvortrag zu digitalen, sozialen und Bildungsthemen ein.

Existenzgründer, kleine und mittelständische Unternehmer sowie Angestellte können in praxisnahen Vorträgen Wissenslücken schließen, in kleiner Runde ihre Fragen stellen und sich anschließend vernetzen.

Besuche die virtuelle Mediensprechstunde von Media Sozial und frag!

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Hörspiel-Workshop Teil2

Zur Vervollständigung nun der Beitrag zum 2. Teil des Hörspiel-Workshop beim Kreisjugendring Ravensburg. Ich poste den Original-Beitrag einfach auch wieder in diesem Blog. Anregungen und weitere Tipps gerne in die Kommentare. Frohe Ostern wünschen wir Euch! 🙂

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Listen bei Facebook

Bei den letzten Seminaren kam immer wieder die Frage auf, wie man das Problem löst, dass man zwar gerne mit KollegInnen und Jugendlichen z.B. aus dem Jugendhaus befreundet sein möchte, aber dies nicht macht, da „die“ nicht alles sehen sollen, was ich so von mir preisgebe.

Ich finde, dass Facebook wirklich eine praktische Sache für den schnellen und unkomplizierten Kontakt ist und sich bei mir in der Arbeit mit Jugendlichen durchaus bewährt hat. Auch als MitarbeiterIn im Jugendhaus ist es doch eine tolle Sache, wenn Projekte via Netz koordiniert werden können. Auch wenn ich nicht immer nur alles über Facebook machen will, einfach, weil das Internet nicht nur aus Facebook besteht.

Aber zurück zum Thema. Ich habe dann immer aufgezeigt wie bei Facebook eine Liste erstellt werden kann und die Freunde den entsprechenden Listen zugeordnet werden können. Persönlich nutze ich das sehr intensiv, da ich Informationen rund um meine Heimat ja nicht unbedingt mit Freunden aus dem Studium teilen brauche. Nicht, weil es super-geheim ist, sondern, weil es die Leute aus dem Studium einfach nicht interessiert, was in meiner Heimat los ist.

Aber es geht nicht nur um meine Statusmeldungen. Ich kann bestimmen wer welche Fotos sehen darf oder wer meine Kontaktdaten sehen darf. Bei mir sehen Kollegen z.B. in meinem Profil alles mögliche zu Media Sozial (Homepage, Mail, Twitter…), meine privaten Kontakte sehen aber eine ganz andere E-Mail Adresse und eine andere Homepage. Mit dem Anlegen einer Liste kann ich die Einstellung, wer was sehen darf, sehr fein gliedern.

Da es nun schon sehr, sehr viele Anleitungen gibt, wie ein solche Liste erstellt und genutzt werden kann, möchte einfach auf ein paar ausgewählte Links verweisen.

 

allfacebook.de – Wissenswertes über Freundeslisten (Listenfunktion genauer analysiert)

Sebastian Wendler – Facebook Privatsphäre: Listen

klicksafe.de – Leitfaden zum Schutz der Privatsphäre in Sozialen Netzwerken – Facebook (PDF Anleitungen)

Facebook Datenschutz & Privatsphäre und Listen – HowTo bei Youtube

 

Es gibt noch viel, viel mehr. Wem da nicht genug ist, sucht einfach nach „Facebook Listen anlegen)“.

Ich empfehle wirklich jedem eine solche Liste anzulegen.

 

Nachtrag: Eine Blog-Empfehlung habe ich noch. Und zwar handelt es sich um MimiKama. Ein Blog, der sich mit Falschmeldungen bei Facebook beschäftigt. Falschmeldungen sind Statusmeldungen, die irgendwie interessant klingen, hinter denen sich aber meist ein Wurm oder öhnliches verbirgt. Das erkennt man immer gut, wenn die ganze Freundesliste ein „Unglaubliches Video bei Youtube“ entdeckt hat. Jeder der dann draufklickt, verbreitet ungewollt den Link zu dem Video und schon ist die Sache in’s Rollen gekommen.

Und genau hierfür finde ich MimiKama echt praktisch. Mal abgesehen davon, dass es wirklich angebracht ist _vor_ dem Klicken kurz nachzudenken.

Arbeiten mit Scribus bei einer Freizeit

ScribusIm Sommer habe ich wieder auf einer Freizeit für Kinder und Jugendliche gearbeitet. In verschiedenen Hobbygruppen haben wir Betreuer den Kindern & Jugendlichen tagtäglich allerlei unterhaltung geboten. Und wie letztes Jahr haben wir wieder eine Zeitung erstellt, die jeden Tag über die verschiedenen Gruppen berichtete, lustige Storys auftischte oder ein Horoskop bot.
Die Zeitung haben wir mit dem Programm Scribus realisiert.

Die Zeitungsgruppe hat sich immer kurz zum Meeting getroffen. Dort wurden die Kids mit Stift, Papier und Foto ausgestattet um Informationen über die jeweiligen Gruppen zu sammeln. Diese flossen in der „Zentrale“ zusammen, die mit 2 Laptops ausgestattet war. Auf einem Laptop wurden die Texte in eine Textdatei geschrieben, auf dem anderen direkt in Scribus in das passende Layout gepackt. Per USB wurden die Textdateien des anderen PCs anschließend nachgetragen. Das hat alles so super reibungslos funktioniert, dass ich an dieser Stelle einfach einmal auf Scribus hinweisen möchte.

Das Scribus-Forum beschreibt die Software wie folgt:

„Scribus ist ein Open-Source-Programm, das professionelles Seitenlayout auf Linux / UNIX, Mac OS X, OS / 2 Warp 4/eComStation und Windows-Desktops erlaubt. Unter der modernen und benutzerfreundlichen Schnittstelle, unterstützt Scribus professionelle Publishing-Features wie CMYK-Farbraum, Seperation, Sonderfarben, ICC-Farbmanagement und vielseitige PDF-Erstellung.“

Das klingt zwar etwas überdimensioniert für unsere Zwecke, wir hätten auch sicher einfach OpenOffice nehmen können. Die Einfachheit des Programms hat dann aber schon überzeugt. Es ist wirklich ein Kinderspiel ein Textfeld anzulegen, dazu einen Platzhalter für das anschließende Foto zu erstellen und anschließend alles zu einem Artikel zusammenzufügen. Mit Gimp haben wir ein kleines Logo kreiert und fertig war unser „Revolverblatt“, passend zum Thema der Freizeit „Cowboy und Indianer“.

Sicherlich bietet das Programm viel, viel mehr Funktionen. „Die Redaktion“ hat sich aber mit den Standardfunktionen vollkommen ausgestattet gefühlt und das Revolverblatt sah dennoch wie eine Zeitung aus.

Die Kinder und Jugendlichen hatten derart viel Spass Artikel zu verfassen, ein Rätsel zu erstellen oder auch ein Horoskop zu schreiben, dass die Zeitung auch nächstes Jahr nicht fehlen darf.

Damit wir nicht so viel Ausgaben drucken mussten, haben 2 weitere Kids eine coole Wand erstellt, an die immer die neuste Ausgabe angebracht wurde.

Zur Vorbereitung haben wir schon ein paar Fotos passend zum Thema im Netz zusammengesucht, die die Artikel aufgepeppt haben.

Gut finde ich Scribus auch deshalb, weil die Teilnehmer der Hobbygruppe sich das Programm auch Zuhause legal und kostenlos herunterladen und ausprobieren können. Im Sinne der Nachhaltigkeit finde ich es besser nach freien Software-Lösungen zu suchen statt auf teure zu setzen, auch wenn diese natürlich manchmal einfach besser sind. Aber so können die Teilnehmer mit dem Programm alleine weiterarbeiten.

Scribus gibt es für Linux, MacOSX und Windows. Heruntergeladen werden Scribus hier.

Hilfe findet sich im Scribus-Forum oder im Wiki von Scribus (Deutsch).

Creative Commons: Der Jugendhaus-Sampler

Musik ist sicherlich ein Thema, womit jeder (Jugendliche) etwas anfangen. Und Musik wird ständig gehört, per Handy ,Mp3-Player oder wie auch immer. Und ich möchte nun einfach mal behaupten, dass diese Musik nicht regelmäßig bei dem Mp3-Shop XY gekauft wird. Aber ich will da niemand einen Vorwurf machen, es ist auch einfach zu einfach die Musik im Internet herunterzuladen und dann auf verschiedene Arten (Messenger, One-Click Hoster, USB-Stick/Platte oder dem Handy) zu verteilen.

Und ich behaupte auch, dass ein Bewusstsein für die Unrechtmäßigkeit dieser Handlung nicht immer vorhanden ist. Ich selbst bin damit aufgewachsen, dass ich im Internet alles kostenlos bekomme. Wieso soll ich mir das also kaufen?

Ich weiss nicht mehr wieso, aber vor ein paar Jahren habe ich dann meine Mp3- und Filmsammlung von meiner Festplatte gelöscht. Filme und Dokus nehme ich mir inzwischen mit dem OnlineTVRecorder auf, Musik höre ich per Youtube – meist aber Radio – und wenn ich auf der Suche nach neuem bin treibe ich mich meist bei Jamendo herum. Dort gibt es ca 32.000 Alben aus eigentlich jedem Genre, die unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlich werden.

Okay, langer Atem, aber nun bin ich endlich beim Thema angekommen: Jugendarbeit mit Creative Commons.

Die Creative Commons will ich kurz erklären. Urheber, die ein Werk (in dem Fall ein Musikstück) unter dieser Lizenz veröffentlichen, können dabei zwischen verschiedenen Lizenz-Modellen auswählen. Der Urheber kann sagen, dass sein Song heruntergeladen, verbreitet und für ein Film verwendet werden darf, so lange sein Name als Urheber gennant wird. Oder der Urheber untersagt die kommerzielle Nutzung seiner Stücke. Wobei hier leider noch nicht so ganz klar ist, was mit „keine kommerzielle Nutzung“ gemeint ist. Alles zu Creative Commons in einer schönen Zusammenfassung.

Fest steht aber, dass die Musik legal & kostenlos heruntergeladen werden darf. Viel davon darf auch weiterverwendet werden. Zum Beispiel für ein Sampler. So wäre es doch eine prima Sache, wenn gemeinsam mit den Jugendlichen ein hauseigener Musik-Sampler erstellt wird.

Damit wird auf die Urheberrechts und Downloadproblematik hingewiesen, und man lernt neue Musik kennen.

Zusätzlich müssen sich die Teilnehmer mit den Lizenzen auseinander setzen, denn nicht jeder Song darf für den Sampler verwendet werden (Keine Weiterverarbeitung oder Einbindung in andere Werke – ob das vielleicht nicht doch geht, weiss ich nicht. Sicher ist sicher).

Zusätzlich kann auch noch ein Grafikteam mit einem schönen Cover für die Hülle und die CD beschäftigt werden. Oder ein Team überlegt sich den Namen und Inhalt des Samplers.

Schwierig ist es natürlich die Jugendlichen an das Thema heranzuführen. Nicht weil die Idee nicht verständlich ist, aber wieso sollte ich mir irgendwelche Musik von irgendjemand anhören, der nicht im Radio, TV oder der Bravo erwähnt wird?
Mir ist schon klar, dass die Musik ein Teil der Entwicklung ist, und gerne darüber diskutiert wird, welcher Rapper / welche Band gerade die tollste ist. Die Musik ist auch ein dazu da um sich von anderen Abzugrenzen und sich einer Gruppe anzuschließen. Aber irgendwann kommt auch das Alter in dem die Musik der Charts nicht mehr toll ist, und unbekannte Musik toll ist – so war das zumindest bei mir *g*. Vielleicht kann man da zuschlagen und das Thema anbringen?

Vielleicht lockt auch die Idee einen Sampler zu erstellen? Ich weiss es leider nicht, da ich das noch nie mit Jugendlichen gemacht habe. Aber ein Versuch ist es doch wert, oder?

Freie Musik gibt es auch bei den Musikpiraten oder beim Medienpädagogik Praxis-Blog

Vielleicht gibt es auch schon solche Projekte? Lasst es uns wissen!

Datentausch im Netz: Dropbox

Für Hausarbeiten oder Projekte, die ich an der FH mit verschiedenen KommilitonInnen gemacht habe, hatten wir oft das Problem, dass jeder im Netz nach interessanten Dokumenten, Bilder oder auch mal Podcasts gesucht hat und wir dann oft Mühe hatten alle auf dem gleichen Stand zu halten. Klar wurde viel per E-Mail gemacht, aber irgendwann kann man auch da den Überblick verlieren.

Zuerst haben wir dann mal ein Blick auf Google Docs geworfen, da man dort auch Dateien hochladen kann und diese mit anderen Nutzern teilen kann. Zwar konnten wir alle am selben Dokument schreiben oder auf Dateien zugreifen, aber dazu musste man sich bei Google einloggen und mit der „eingeschränkten Oberfläche“ von Google Docs arbeiten. Irgendwie wann das auch Umständlich – auch wenn ich Google Docs wirklich praktisch finde.

Vor kurzem bin ich dann auf die Dropbox gestoßen, und nutze das nun seit 2-3 Wochen mit Begeisterung Bei Dropbox handelt es sich um eine virtuelle Festplatte, deren Inhalt auch mit anderen Nutzern geteilt werden kann.

Das funktioniert wirklich ganz einfach. Einziger Nachteil, man muss sich natürlich registrieren und hat wieder ein Passwort mehr, was man sich merken muss.

Einfach auf dropbox.com und das Programm für das passende Betriebsystem (Windows, Linux oder Mac OSX) herunterladen und installieren. Bei der installation wird man dazu aufgefordert einen neuen Account anzulegen, wenn man noch keinen hat. Ist das erledigt, wird standardmäßig ein Ordner mit dem Namen „My Dropbox“ in „Eigene Dateien“ angelegt. Schon hat man sein eigenes kleines virtuelles Laufwerk mit einer große von 2GB. Wer mehr Speicherplatz möchte, muss natürlich mehr bezahlen. Man kann aber auch Speicherplatz bekommen in dem man Neukunden wirbt. Für jeden neuen Nutzer bekommt man 250MB. Wer fleissig ist, schafft es somit auf 8GB kostenlosen Speicherplatz.

Innerhalb der der Dropbox kann man nun beliebig viele Ordner anlegen und diese mit Personen teilen. Ein kleines Symbol im Systemtray (Windows) oder dem Panel (Gnome, Linux) gibt Veränderungen innerhalb des Ordners bekannt. So weiss man immer, wenn jemand eine neue Datei hinzugefügt oder geändert hat.

Besonders praktisch ist die Dropbox für Personen, die über mehrere Computer verfügen. Dazu muss nur auf allen PCs oder Laptops eine Dropbox eingerichtet sein, schon erspart man sich den Datentransport per USB-Stick. Die Dropbox aktualsiert sich ständig selbst, so sind  die Daten sind auf jedem PC immer synchron.

Es besteht auch die Möglichkeit die Daten vor dem Übertragen auf die Dropbox zu verschlüsseln oder einen ganzen Ordner mit dem Programm seiner Wahl zu verschlüsseln.

Zusätzlich hat man auch eine kleine Fotogalerie dabei. Der Ordner „Photos“ ist so eingerichtet, dass die Fotos als Galerie anzeigt werden, wenn ich diesen freigebe.

Ein paar Wehrmutstropfen hat die Sache leider auch. Ich finde es ziemlich nervig, dass ich die Ordner nur per Browser freigeben und teilen kann. Denn sobald ich auf  „Diesen Ordner teile“ klicke, öffnet sich der Browser und ich kann die Einstellungen dann auf dropbox.com vornehmen.

Die Software ist bisher nur in englischer Sprache verfügbar.

Und beim kostenlosen Account, behält sich der Anbieter vor meine Daten zu löschen, wenn ich meinen Account 90 Tage lang nicht nutze oder aus sonst irgendeinem Grund:

Dropbox allows you to store up to 2 GB free of charge. Dropbox reserves the right to terminate Free Accounts at any time, with or without notice. Without limiting the generality of the foregoing, if a Free Account is inactive for ninety (90) days, then Dropbox may delete any or all of Your Files without providing additional notice.

Aber die Daten bleiben zum Glück auf meinem PC im Ordner „My Dropbox“ erhalten.

Ob jemand die Dropbox nutzt oder nicht, muss natürlich jeder für sich entscheiden. Viel Spass beim Ausprobieren

RSS-Feeds kennenlernen…

Wer viele verschiedene Zeitungen und Blogs liest und nicht immer Lust hat sich umständlich durch die Lesezeichen zu klicken, um zu sehen, ob es etwas Neues gibt, für den sind RSS-Feeds eine sehr, sehr gute Sache.

Auch wenn es Feeds schon ziemlich lange gibt, habe ich in Gesprächen festgestellt, dass einige nicht so viel damit anfangen können. Da wollen wir natürlich abhilfe schaffen. Nach ein bisschen Suchen habe ich ein sehr gutes und verständliches Video gefunden, dass das Prinzip der RSS-Feeds erklärt:

Um nun Feeds zu nutzen, gibt es sogenannte Feed-Reader. Eine Auflistung verschiedener Reader gibt es zum Beispiel beim RSS Verzeichnis.

Persönlich nutze ich das Sage-Plugin für den Firefox, welches ein einfaches navigieren durch die aktuellen Nachrichten ermöglicht. Leider gibt es die aktuelle Version des Plugins nicht auf deutsch.

Mozilo CMS 1.12 *beta* ist da

Darauf habe ich mich schon eine Weile gefreut: Die neue Version von Mozilo CMS hat das Betastadium erreicht. Obwohl „Beta“ noch nicht fertig ist, sagen die Entwickler in ihrem Forum:

Warum „beta“?

  • moziloCMS 1.12 ist an sich fertig. Mit der Betaversion wollen wir Fehler finden, die im produktiven Einsatz auftauchen – die in unseren Tests und bei den Nightly-Testern aber nicht aufgetreten waren. Diese Fehler beheben wir und geben dann die finale Version 1.12 frei.
  • „beta“ heißt nicht „fehlerhaft“. Bitte setzt die Beta-Version ausdrücklich auch in produktiven Umgebungen ein.

Bei Mozilo handelt es sich um ein Content-Management-System, welches ohne Datenbank auskommt und daher super für kleinere Seiten wie z.B. für die eines Jugendhauses ausreicht. Da keine HTML-Kenntnisse nötig sind, um sich selbst eine Seite zu basteln, halte ich Mozilo auch wie geschaffen für das gemeinsame Erstellen einer Homepage mit Jugendlichen.

Das schöne ist dann auch, dass die Seite sehr leicht gepflegt und mit neuen Inhalten versehen werden kann. Bei Mozilo-Paket ist auch eine Galerie mit dabei. Zusätzlich kann man sich ein Gästebuch installieren. Sogar ein eigenes Wiki-System haben die Entwickler im Gepäck.

Zusätzlich möchte ich die vielen guten Anleitungen zu dem Mozilo CMS erwähnen. Diese gibt es im reinen Textformat, aber auch als Video-Anleitung. Hinzu kommt das tolle Supportforum, welches für Fragen aller Art zur Verfügung steht. Eine gute Gemeinschaft macht ein Projekt meistens erst richtig gut, finde ich. Und das ist bei Mozilo der Fall!

Viel Spass beim Ausprobieren!

Noch mehr zu Facebook & Privatsphäre

Also es tut mir ja schon fast leid, dass hier ständig über Facebook geschrieben wird, aber die letzten Tage sind mir ein paar interessante Links entgegeben gekommen. Die wurden zwar schon per Twitter verteilt, verdienen aber dennoch eine kurze Zusammenfassung.

Mit dem Tool ReclaimPrivacy kann man sein Profil bzw. die Sicherheitseinstellungen scannen lassen. Das geht ganz leicht von der Hand und führt dem Nutzer mit den Farben Rot, Grün und Gelb nochmal seine Einstellungen vor Augen. Um das Tool zu nutzen muss man lediglich das vorgegebene Lesezeichen „Scan for Privacy“ setzen, sich in Facebook einloggen, dort zu den Sicherheitseinstellungen im Profil wechseln und auf das zuvor erstelle Lesezeichen klicken.

Passend dazu gibt es auf facebookmarketing.de einen Beitrag der in der New York Times erschienen ist und schön darstellt, wo welche Einstellungen in Facebook zu finden sind und was sie auswirken. Der Artikel kritisiert vor allem die schier unuüberblickbaren Einstellungsmöglichkeiten, sagt aber auch, dass man sein Profil eigentlich gut schützen kann. Schließlich hat man 170 Einstellungen zu Verfügung. Der Artikel erwähnt ausserdem noch, dass die AGBs von Facebook inzwischen mehr Text enthält als die amerikanische Verfassung. Insgesamt sehr interessant und lesenswert.

Abhilfe schafft unter anderem auch der ultimative Facebook Privatsphären Leitfaden von Thomas Hutter.

Wie sich falsche Einstellungen auswirken können kann man unter anderem auf youropenbook.org sehen. Dort kann man die öffentlichen Statusmeldungen, die derzeit im Umlauf sind nach Suchworten abfragen. Einfach mal nach „Mein Chef“ , „Betrogen“ oder „peinlicher abend“ suchen.