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MedienSprechStunde ab sofort als Webinar

Wie Du dich in Sachen Medien & Erziehung auf Vordermann bringst!

Smartphones, Internet, Überwachung, Datenklau, NSA, Facebook, WhatsApp… wer blickt da noch durch und was kommt als Nächstes? Wie soll man mit dem Trend des ewig Neuen umgehen? Wie schützt man seine Kinder und sich selbst?

Sie haben viele Infos zu Medienkompetenz und oft sind Dinge widersprüchlich? Sie wollen mal eine andere Sichtweise hören und direkt Fragen stellen?

Die MedienSprechStunde soll einen Beitrag zur Klarheit leisten was Medienkompetenz denn ist, was dies für Familien bedeutet und was jeder Einzelne tun kann um mit der digitalen Evolution angenehm Schritt halten zu können.

 

 

Nach fast 11 Jahren medienpädagogischer Tätigkeiten muss ich sagen es hat sich einiges getan in Deutschland. Nicht so viel wie ich mir erhofft habe aber es wird schon. 🙂

Ich möchte alle interessierten Eltern, Großeltern oder Interessierte zu einem kostengünstigen Webinar einladen.

Wieso ich mich für ein Webinar entschieden habe? Nun es ist so, dass die Resonanz auf meine Vorträge, Workshops usw. immer recht spannend ist. Viele haben andere Erwartungen an meine Inhalte, andere sind neu motiviert worden. Nachdem ich nun viele reale Treffen hatte, möchte ich meine Erfahrung im weiten Feld der Medien und der Menschen in Webinarform weitergeben.

Um einen kostenlosen Vorgschmack zu bekommen wer ich bin, wie ich spreche und was einen bei den Webinaren erwartet, möge sich doch gerne meine SoziFon Folgen anhören. Damit die Katze nicht im Sack gekauft werden muss.

Einen sonnigen Donnerstag und smartes arbeiten für Euch

 

Marc

Genug gegoogelt! Alternative Suchmaschinen

menschen und institutionen, die die datensammelwut von google beklagen (hier im besonderen hinsichtlich der suchmaschine) gibt es mittlerweile ja viele. oftmals halte ich die form der kritik aber nicht für lösungsorientiert genug. in den meisten fällen wird einfach dazu geraten eine andere suchmaschine als google zu benutzen, um dem problem zu entgehen. welche aber eine gute alternative darstellen muss man vermutlich selbst herausfinden.

ich habe also letztendlich nichts anderes gemacht als mir verschiedenste suchmaschinen im netz anzuschauen und mir kurze schlagwörter dazu zu notieren. anspruch auch vollständigkeit besteht nicht, ich kann aber nur empfehlen sich die suchmaschinen zumindest anzuschauen! wer kennt noch mehr gute suchmaschinen?

DUCK DUCK GO
gute integrierbarkeit in firefox und chromium (andere nicht getestet). übersichtliches & schönes erscheinungsbild, zig einstellungsmöglichkeiten, speichert nichts, benutzt eigenen algorithmus, leider (noch) keine deutsche version, region lässt sich einstellen, WOT-Plugin, intelligente funktionen,

SCROOGLE

lässt sich mit etwas geduld gut integrieren, altbackenes/minimalistisches design, zu wenig einstellungsmöglichkeiten, speichert nix, benutzt google-algorithmus, region lässt sich einstellen

IXQUICK
google sehr ähnlich, speichert nichts, verfügt über bildersuche, viele einstellungsmöglichkeiten,

Suchmaschinen für Kinder:

FragFINN
gute integrierbarkeit für internet explorer und firefox, verlinkt nicht auf die Wikipedia, stattdessen auf das Grundschul-Wiki, einfache darstellung,

Blinde Kuh
sehr nützliche einteilung in kategorien, seite wirkt insgesamt aber etwas überladen, lustige beamer funktion,

Noch mehr zu Facebook & Privatsphäre

Also es tut mir ja schon fast leid, dass hier ständig über Facebook geschrieben wird, aber die letzten Tage sind mir ein paar interessante Links entgegeben gekommen. Die wurden zwar schon per Twitter verteilt, verdienen aber dennoch eine kurze Zusammenfassung.

Mit dem Tool ReclaimPrivacy kann man sein Profil bzw. die Sicherheitseinstellungen scannen lassen. Das geht ganz leicht von der Hand und führt dem Nutzer mit den Farben Rot, Grün und Gelb nochmal seine Einstellungen vor Augen. Um das Tool zu nutzen muss man lediglich das vorgegebene Lesezeichen „Scan for Privacy“ setzen, sich in Facebook einloggen, dort zu den Sicherheitseinstellungen im Profil wechseln und auf das zuvor erstelle Lesezeichen klicken.

Passend dazu gibt es auf facebookmarketing.de einen Beitrag der in der New York Times erschienen ist und schön darstellt, wo welche Einstellungen in Facebook zu finden sind und was sie auswirken. Der Artikel kritisiert vor allem die schier unuüberblickbaren Einstellungsmöglichkeiten, sagt aber auch, dass man sein Profil eigentlich gut schützen kann. Schließlich hat man 170 Einstellungen zu Verfügung. Der Artikel erwähnt ausserdem noch, dass die AGBs von Facebook inzwischen mehr Text enthält als die amerikanische Verfassung. Insgesamt sehr interessant und lesenswert.

Abhilfe schafft unter anderem auch der ultimative Facebook Privatsphären Leitfaden von Thomas Hutter.

Wie sich falsche Einstellungen auswirken können kann man unter anderem auf youropenbook.org sehen. Dort kann man die öffentlichen Statusmeldungen, die derzeit im Umlauf sind nach Suchworten abfragen. Einfach mal nach „Mein Chef“ , „Betrogen“ oder „peinlicher abend“ suchen.

Die Privatsphären-Einstellungen in Facebook

Manchmal gibt es tolle Zufälle. Vor ein paar Tagen schreibt heise.de noch über die Beliebtheit von Facebook bei Pishing-Attacken, da kommt heute auf Netzpolitk.org eine Video-Anleitung zu den Sicherheitseinstellungen bei Facebook. Da Facebook nun auch noch die Internet-Welt an sich reissen will, kommt das Video gerade recht.

Sicherheit der Daten in Sozialen Netzwerken

Netzpoltik.org macht erneut auf ein „Datenleck“ bei dem Netzwerk SchülerVZ aufmerksam. Ein Student hat sich ein kleines Programm geschrieben, um die Daten der angemeldeten Nutzer auszulesen und zusammenzutragen. Dabei wollte er aufzeigen, dass die Betreiber der *VZ Netzwerke ihre Seiten nicht wirklich „sicherer“ gemacht haben. Nun ist es aber so, dass da ja im Prinzip jeder die Nutzer anklicken und deren Profil rausschreiben kann. Der Student hat es „nur“ automatisiert und so gut 1,6 Millionen Datensätze angehäuft.

Nachzulesen ist das auch im Spiegel, der Süddeutschen und der Zeit.

Auf Netzpolitik.org gibt es auch ein Interview mit dem Student Florian Strankowski, der sich die Daten von dem Netzwerk abgesaugt hat.

So blöd es sich anhört, aber genau sowas ist doch ideal um das Thema Datenschutz mit Schülern und Jugendlichen zu thematisieren. Nicht alle, aber viele SchülerInnen und Jugendliche, mit denen ich bisher geredet habe, nutzen zum Glück nicht ihren richtigen Namen und auch nicht die richtige Schule bei den Angaben im Profil.

Aber ich weiss ja selber nicht wie man so ein Datensatz „verwertbar“ machen kann. Das wäre wirklich mal interessant zur erfahren was mit solchen Datensätze so alles angestellt werden kann.

Es wäre toll, wenn IT-Experten uns Sozialarbeiter / Medienpädagogen darüber unterrichten würden. Irgendwie fühle ich mich da auch selbst schlecht informiert, und das ist nicht so prickelnd, wenn man mit Jugendlichen genau solche Themen ordentlich erarbeiten möchte.

Viren, Spam und co… in Sozialen Netzwerken

Der Heise Artikel von letzter Woche mit dem Titel „Facebook-User anfällig für Spam“ gab mir die Motivation einmal zu schauen, was das Internet denn so an Informationsseiten bezüglich Viren und Spam in Sozialen Netzwerken hergibt.

Laut Heise Artikel sind gerade Nutzer von Sozialen Netzwerk anfällig für Spam, da dieser ja durch die „Freunde“ kommt. Scheinbar wird die Freundschaftsanfrage wohl immer bejaht?

Also, das sind soweit mal ein paar Seiten, die mir beim Stöbern einen brauchbaren Eindruck hinterlassen haben. Die Auflistung ist natürlich nicht vollständig und ist erstmal ein Anfang.

Fangen wir bei Facebook selbst an. Dort gibt es eine Security-Seite, die über aktuelle Sicherheitsthemen bezüglich Facebook informiert. Bei mir ist die Seite allerdings in englischer Sprache gehalten: http://www.facebook.com/security

Daneben gibt es ein Hilfebereich, der Hilftestellung zum Umgang mit Facebook informiert. Wie bei den *VZ-Netzwerken gibt es auch Hilfeseiten für Eltern und Pädagogen. Das ist schonmal ein guter Einstieg, um sich zu informieren. Aber ja, die Seite ist halt von Facebook selbst…aber immerhin auf deutsch: http://www.facebook.com/help/?safety

Eine weitere Seite, die sich mit Facebook beschäftigt ist die Seite von Thomas Hutter, der sich mit Marketing für Facebook beschäftigt. Dort berichtet er über viele Interessante Informationen rund um Facebook. Dazu gehören auch Infos zu Spam und Co, wie in diesem Artikel. Die Seite ist aber auch sonst sehr informativ: http://www.thomashutter.com/

Und bei Computerbase gibt es eine Schritt-für-Schritt Anleitung für all jene, die sich für eine Anmeldung für Facebook entscheiden. Der Artikel ist aber auch interessant für jene, die schon einen Account haben: http://www.computerbase.de/artikel/sonstiges/2010/anleitung_facebook/

Und ansonsten bin ich bei meiner Suche auf Seiten gestoßen, die sich sich mit dem Onlinebetrug beschäftigen. Diese will ich mal kommentarlos auflisten:

http://www.online-betrug.ch/

http://www.trojaner-info.de

http://www.virenschutz.info

http://www.computerbetrug.de

Natürlich gibt es unendliche viele solcher Seiten, aber vielleicht freut sich ja doch jemand über den Link.

Vielleicht hat sonst wer einen Tipp für eine Seite, die sich mit Viren, Trojanern etc speziell für Soziale Netzwerke beschäftigt. Am liebsten einen netten Blog.

Wie verändert das Internet unser Leben?

Kurz gebloggt:

In dieser Woche ist ja richtig was los. Neben der Sendung bei Maybritt Illner war  gestern noch bei SWR 1 Leute einen Prof-Hacker zu gast. Die Sendung klingt interessant:

Götz Schartner ist einer der besten deutschen Profi-Hacker. Er berät Banken und Behörden. Er prüft Unternehmen weltweit auf Sicherheitsmängel und Sicherheitslücken. Er hält Vorträge und demonstriert Jugendlichen, welche dramatischen Folgen der sorglose Umgang mit Handy und Internet haben kann.

Sie ist natürlich als Podcast zur Verfügung. (In der Leiste rechts)

Auf Netzpolitik hab ich eben gelesen, dass es am Sonntag mit einer weiteren Talkrunde zum Thema Internet weitergeht. Dieses Mal lädt das Nachstudio unter dem Motto „Information Overkill – Wie verändert das Internet unser Leben?“ zum Diskutieren ein.

Die Sendung steht schon jetzt in der Mediathek zur Verfügung.

Maybrit Illner: Wie gefährlich ist das Internet?

Die geplante Änderung der Datenschutzbestimmungen stoßen auch bei der Verbraucherzentrale auf Gegenwehr. Es wird sogar zum Verzicht geraten. Da wohl niemand so recht weiss, welche Daten wohin gelangen und wo gespeichert werden, gibt es Morgen eine Diskussionsrunde bei Maybritt Illner: Ausgespäht und Abgezockt – Wie gefährlich ist das Internet?

Die Gästeliste klingt ebenfalls sehr interessant und verspricht eine hoffentlich interessante Runde. Zu Gast sind

– Ilse Aigner von der CSU, die ihren Facebook Account löschen möchte, sollten die neuen Richtlinien umgesetzt werden.

– Kay Oberbeck, der Google-Unternehmenssprecher für Nord- und Zentraleuropa.

– Frank Schirrmacher, der Herausgeber der FAZ. Er steht dem Internet sehr kritisch gegenüber, was er auch in seinem Buch Payback schreibt.

– Constanze Kurz, die Sprecherin des CCC.

– Andrea Kiewwel

– Ibrahim Evsan, ein Experte für Soziale Netzwerke

Diesen Talkrunden stehe ich eher skeptisch gegenüber. Meistens habe ich danach mehr Fragen zu den Themen als vorher. Aber anschauen bzw. nachschauen werde ich diese Diskussion auf jeden Fall.

Passend dazu möchte ich auf den Podcast des Chaosradios vom CCC verweisen. Die Sendung vom Februar hatte den Titel „Wer hat Angst vorm Googlemann“ und ist recht interessant.

Who are you?

Vor kurzem war ich wieder auf der Suche nach Podcast-Videos um meinen Miro weiter mit guten Inhalten zu füllen.
Dabei bin ich auf eine Sendung vom WDR gestoßen. Diese nennt sich „Angeklickt“ und will über die neusten Entwicklung im Netz und am Computer berichten.
dabei wird vor allem Wert auf eine gute Verständlichkeit gelegt.

In der Folge „Big Browser is watching you“ stellt Jörg Schieb, der Moderator der Sendung, eine Seite vor, die die sozialen Netzwerke nach Daten zur eigenen Person ausließt. Dies geschieht über die Mitgliedschaft bei Gruppen in sozialen Netzwerken.

Beim Selbstversuch scheiterte die Seite aber vermutlich an den von mir festgelegten Sicherheitseinstellungen im Firefox. Jörg Schieb empfiehlt 2 Browser zu nutzen, einen zum Surfen und einen für soziale Netzwerke. Ich vermute, dass es auch ausreicht das Speichern der Chronik zu deaktivieren.

Wer Interesse an einem Versuch hat kann hier die Seite finden.