Beiträge

Hörspiel-Workshop Teil2

Zur Vervollständigung nun der Beitrag zum 2. Teil des Hörspiel-Workshop beim Kreisjugendring Ravensburg. Ich poste den Original-Beitrag einfach auch wieder in diesem Blog. Anregungen und weitere Tipps gerne in die Kommentare. Frohe Ostern wünschen wir Euch! 🙂

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Hörspiel-Workshop Teil1

Und nochmal ein Beitrag, den ich schon beim Kreisjugendring Ravensburg veröffentlich habe. Dieses Mal geht es um einen Workshop zum Thema Hörspiel. Da ich Hörspiele und Podcasts für eine spannende und interessante Sache halte, möchte ich den Beitrag auch in diesem Blog verewigen. Im Original-Beitrag ist auch eine kleine Hörspiel-Probe und die Power-Point Präsentation verlinkt.

 

Am Montag, 11.04.2011 fand der erste Teil des Workshops “Hörspiel – Neu entdeckt” im Jugendhaus Ravensburg statt.

Wie versprochen nun eine Zusammenfassung mit dem Wichtigsten:

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Seminar „Deine Veranstaltung im Web“

Der folgende Beitrag stammt von meinem derzeitigen Arbeitgeber, dem Kreisjugendring Ravensburg. Dort habe ich letzte Woche ein Vortrag gehalten, bei dem es um Möglichkeiten zur Zusammenarbeit im Web ging. Ich habe Tools zur Organisation und Planung vorgestellt. Diesen Eintrag möchte ich ebenfalls hier veröffentlichen, da ich das Thema „Online Zusammenarbeiten“ recht interessant findet und es den ein oder anderen vielleicht interessieren könnte.  Für den Vortrag habe ich mich einfach mal auf die bekanntesten Dienste gestürzt mit dem Hinweis, dass es auch für jeden Dienst alternativen gibt. Über weitere Möglichkeiten zur Zusammenarbeit in den Kommentaren freue ich mich natürlich. Im folgenden nun der Beitrag:

Am 31.03.2011 fand in der Geschäftsstelle des Kreisjugendring das Seminar „Deine Veranstaltung im Web“ statt. Hier noch einmal zusammenfassend alle wichtigsten Informationen rund um die einzelnen Dienste im Überblick.

Thema des Abends

Sie planen eine Veranstaltung und wollen diese via Web bewerben.

Hierzu gibt es im Internet verschiedene Dienste, die diesen Prozess begleiten können: von der Planung, Bewerbung und dem Rückblick. Für jeden dieser Schritte möchte ich kurz ein passendes Werkzeug vorstellen, mit dem Hinweis, dass es für jedes Werkzeug auch sicherlich 5 weitere alternativen gibt. Weiterlesen

Freedroidz – glückliche Roboter an die Schulen!

Dieser Artikel kommt sehr spät, erscheint aber dennoch, um dieses tolles Projekt vorzustellen 🙂

Am 27.7.2010 habe ich das Schulfest des Heinrich-von-Zügel-Gymnasiums in Murrhardt besucht. Der Grund dafür war ein Workshop der dort stattgefunden hatte. Der Hinweis dafür kam von Matthias Kirschner, der sich für freie Software engagiert. Der Workshop wurde von tarent in zusammenarbeit mit der dort lehrenden Physik- und Mathelehrerin initiiert und veranstaltet.

tarent ist ein Softwareunternehmen, dass maßgeschneiderte Softwarelösungen entwickelt und dabei wo immer auch möglich freie Software benutzt.

Der erste Eindruck am Stand war sehr positiv. Mehrere Roboter fuhren in der Gegend herum und reagierten auf Hindernisse und Markierungen am Boden. Die Fortbewegungsmethoden und die Sensorik war bei allen Modellen auf unterschiedlichste Weise arrangiert. Dort standen mir Steffi (hat Informatik studiert) und Joscha (ist in der Ausbildung zu Systeminformatiker) Rede und Antwort. Sie erzählten mir, dass dieses Projekt ursprünglich zu Demonstrationszwecken auf Messen entstanden ist. Da aber das Ursprungsprogramm LojOS nur eine umständliche Bedienung ermöglichte entwickelten sie das Frontend freedroidz. Damit war die Schwelle um Programme für die Mindstorms zu schreiben schon viel geringer. Auf den Chemmnistzer Linuxtagen entstand dann der Kontakt zum Heinrich-von-Zügel-Gymnasiums.

Der Workshop dauerte 3 Schultagen und beinhaltete die Vermittlung von Grundkenntnissen im Programmieren mit Java. Hinzu kommt die Konzipierung einer funktionierenden Mechanik in Abstimmung mit der Sensorik. Die Schüler waren 7. bis 11. Klässler die sich bewusst für dieses Projekt entschieden hatten. Es war wirklich erstaunlich welche Produkte die Schüler innerhalb von 3 Tagen geschaffen hatten.
Die beiden können sich vorstellen, dass es weitere solcher Projekte in Zukunft geben wird. tarent bietet die Workshops völlig unentgeltlich an, der Wunsch ist aber, dass sich das Projekt freedroidz irgendwann selbständig macht.

Für die Schüler ist der Nutzen enorm. freedroidz ermöglicht den Schülern programmieren zunächst spielerisch zu erfahren und soll das Interesse daran wecken oder steigern. Auch bei der Berufswahl kann solch ein Projekt den Schülern helfen. Sie erzählten mir noch von einem Mädchen, dass bei einem Workshop dabei war und durch die gewonnenen Erfahrungen bestärkt war sich um ein Pratikum bei der tarent GmbH zu bewerben.

Die Roboter habe mein Interesse auf jeden Fall geweckt! Ich bin gespannt wie es in dieser Richtung weiter geht.

Links: freedroidz-Wiki, Interview mit Joscha Häring

Re:Publica 2010 – Die Vorträge als MP3

Kurz gebloggt: Die Audios der Re:Publica 2010 sind online und können auf Netzpolitik.org heruntergeladen werden. Vielleicht gibt es auch bald ein Torrent davon…

Passend zum anstehenden Wochenende.

Vortrag: Virtuelle Welten

Ich war gestern auf dem Vortrag „Virtuelle Welten – Chancen und Risiken von Web 2.0“ von Herr Prof. Dr. Franz Josef Röll von der Hochschule Darmstadt.

Der Vortrag hat mich schwer begeistert und daher möchte ich den einfach weiterempfehlen. Herr Röll ist wirklich sehr überzeugt von seinen Worten und bringt sie sehr, sehr enthusiatisch mit Feuer und Flamme rüber. Leider habe ich mir überhaupt keine Notizen gemacht, was mich nun doch sehr nervt, da in seinem Vortrag sehr viele tolle Beispiele für Medienarbeit vorkamen.

Interessant fand ich die Aussage, dass „die Studenten und Schüler nicht dumm sind, sondern einfach anderst denken“. Der Anfang des Vortrags hat sich sehr damit beschäftigt wie sehr die neuen Medien (besonders das Internet) unsere Strukturen im Gehirn verändern. Sein Schlagwort war hier „Hypertextuales“ Denken, über das ich mich bei Gelegenheit noch ausführlicher informieren möchte.

Ein paar Adressen sind mir noch im Kopf geblieben, die ich recht gut und praktisch fand:

Die Seite „SlideShare„, auf der sehr viele Präsentationen zu allen Möglichen Themen zu finden sind. Ich hab einfach mal nach deutschen Präsentationen mit dem Schlagwort Web 2.0 gesucht und hatte mehr als genügend treffer.

Die Seite FloCabulary, die eine Methode vorstellt, wie man RapMusik und Vokalbellernen wunderbar vereinbart. Eine sehr geniale Sache.

Eine tolle Idee ist auch TeacherTube, die Tube für Wissensinhalte.

Leider fallen mir im Moment nicht mehr ein…

Interessante Unterrichtsformen

Auf der re:publica gab es super viele tolle und interessante Vorträge und Workshops, auf deren Videos zum Nachschauen ich mich schon sehr freue.

Auf dem Blog von MediaCulture habe ich einen interessanten Beitrag zum re:learn, einer kleine Subkonferenz, gefunden.

Dabei geht es um die Einbindung von neue Medien in den Unterricht zum Beispiel durch Laptops oder Blogs.

Kurz verlinken möchte ich auf das iPhone-Projekt aus der Schweiz, bei dem die Schüler einer 5. Klasse mit Smartphones ausgestattet werden und diese für den Unterricht nutzen sollen. Die Schüler dürfen die iPhones auch mit nach Hause nehmen.

Damit haben die Kinder jederzeit und überall ein Gerät zur Verfügung, mit dem sie lesen, schreiben, rechnen, zeichnen, fotografieren, Musik und Töne hören und aufzeichnen, telefonieren sowie im Internet surfen und kommunizieren können. Die Kinder sollen das Gerät innerhalb und ausserhalb der Schule als Teil ihrer persönlichen Lern- und Arbeitsumgebung nutzen und damit emanzipiert und kritisch mit zukünftig immer verfügbarer Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) umgehen lernen.

Die Lehrer wurden für dieses Projekt extra geschult. Die Idee ist Klasse, verfügen viele Schüler doch sowieso über ein Handy und einen Internetzugang. Wieso die Informationsbeschaffnung und Bewertung nicht begleiten? Ich bin sehr gespannt wie sich das Entwickelt.

Mir persönlich gefällt aber die Idee mit den Blogs an Schulen. Der Betreiber von Musikpädagogik heute stellt verschiedene Klassenblogs vor und hat diese auch verlinkt. Beim Durchklicken ist mir aufgefallen, dass die Nutzung bzw. die Kommentierung der Leser (ich nehme mal es sind auch die Schüler?) steigt. Die Blogs sind noch nicht lange im Betrieb, aber es finden sich schon eine Vielzahl von Beiträgen. Zu manchen gibt es viele Kommentare zu manchen nicht. Bei einigen können auch die Schüler selbst Eintrage verfassen.

Ich finde das super, hat man doch einen anderen Zugang zu den Schülern und es besteht die Möglichkeit verschiedene Dinge in einer anderen Form zu reagieren. Die Schüler können selbst Beiträge verfassen und setzen sich mit dem Thema etwas mehr auseinander. (Dafür dient unser Blog hier letztendlich auch).

Wer keinen Weblog bei einem kostenlosen Anbieter aufsetzen möchte und keinen willigen Admin hat, der WordPress installieren möchte, kann auch beim Jugendnetz ein Magazin einrichten (lassen). Ich war hier in einer Schule bei einer Vorstellung dabei und habe mir das Magazin von den Verantwortlichen des Jugendnetz zeigen lassen. Das Einrichten des Magazin ist kinderleicht und Artikel schreiben ist noch einfacher.

Medienkongress VS – II

Der zweite Tag des Medienkongress VS began mit Workshops. Ich hatte mich für den Workshop „Medienbildung im Kontext Web 2.0“ entschiedenen, da ich sehen wollte was so gemacht wird und welche Möglichkeiten vorgeschlagen werden.

Enttäuscht wurde ich nicht. Es waren viele interessante Vorschläge zur Medienarbeit mit Jugendlichen dabei. Verena Ketterer stellte als Referntin nette Möglichkeiten vor, das Internet und seine verschiedenen Möglichkeiten zu nutzen. Dazu gehört auch die Arbeit mit Fotos,  Audios und bewegten Bildern. Eigentlich alles wovon sie berichtet hat, kann unter www.club7.de/jugend nachgelesen bzw. nachgeschaut werden.

Bei dem Projekt „Ich, das Leben & die Liebe“ ging es zum Beispiel um die selbstreflexion der Mädchen, die daran teilnahmen. In Form von Text, Videos und Bildern sollten sie über sich berichten und dabei über sich selbst nachdenken.

Bei dem Projekt „Das Event“ ging es darum eine Party mit Hilfe von Medien zu organisieren.

Alle Projekte setzen weniger auf die Entwicklung technischer Fähigkeiten, sondern sollen die Medien für den pädagogischen Einsatz darstellen. Natürlich lernen die Teilnehmer dadurch auch praktisch „nebenher“ ein paar tehchnische Kniffe, was sicherlich nicht verkehrt ist.

Auch das Projekt „Medien – Street – Art“ fand ich ganz interessant. Da wurde vor bei den Jugendlichen verschiedene kleinere Projekte gestartet. Zum Beispiel ein Skate-Video mit der Skate-Clique vor Ort. Auch hier galt wieder „weniger ist Mehr“. Es war den veranstaltern nicht wichtig, dass jeder Teilnehmer einen Laptop vor der Nase hatte, sondern, dass sie etwas schönes mit dem Medium machten.

Am besten etwas Zeit nehmen und sich einmal durch die Seite klicken.

Der Vortrag von Dr. Rainer Fromm hat mich auch noch sehr begeistert. Sein Thema war „Faszination und Gewalt: die schleichende Militarisierung und Brutalisierung der Gesellschaft“. Neben der Darstellung verschiedener Spielszenen aus Computerspielen hat er berichtet, dass einige Spiele eigentlich das JuschG verletzten und keine Altersfreigabe kriegen dürften. So ist laut JuschG die Verherrlichung von Kriegen verboten, aber die Spiele werben mit Slogans wie „Das realistischtiste Kriegspiel aller Zeiten“ (oder so ähnlich).

Naja, das Thema fand ich wirklich spannend. Habe mir leider zu weniger notiert bei dem Vortrag. Werde mich da aber auf jeden Fall mal einlesen (steht ja auch alles in dem tollen Buch über den Kongress) und eventuell darüber bloggen.

Insgesamt war es doch recht interessant auf dem Medienkongress VS. Besonders über das Buch habe ich mich gefreut, was alle Vorträge nochmals schriftlich zusammenfasst.

Mal schauen wie die Themen in 2 Jahren aussehen werden…

Medienkongress VS

Heute war ich auf dem 1.Tag des 3. Medienkongress in Villingen-Schwenningen. Der Kongress steht unter dem Motto: Zwischen Kompetenzerwerb und Mediensucht.

In der Eröffnungsrede wurde die starke Mediennutzung der Jugendlichen betont. Diese chatten, stellen Bilder in Soziale Netzwerke, laden Videos bei Youtube hoch und bloggen. Da ich mich jetzt für noch nicht so alt halte, fühle ich mich direkt mal angesprochen und bestätige das Bild.

Ich beschränke mich jetzt nur auf die Sachen, die mich angesprochen haben. Und das war der erste Vortrag von Herr Prof. Dr. Stahl mit dem Thema „Learning by Design: Potentiale für Lern- und Lehrprozesse im Zeitalter des Web 2.0“.

Gut fand ich den deshalb, weil er sich auf die Vorteile der neuen Medien bezogen hat. Die „Learning by Design“ Methode (ich hoffe es ist eine) versucht die Balance zwischen Design und Inhalt eines Produktes, was gemeinsam mit der Klasse / Jugendlichen erstellt wird, zu halten. Beschäftigen sich die Teilnehmer zu sehr mit dem Design, zum Beispiel bei dem Erstellen einer Homepage, geht das eigentliche Ziel, der Wissenserwerb verloren. Konzentrieren sich die Teilnehmer aber nur auf den Wissensanteil wird das Design, im Falle der Homepage das Layout, unübersichtlich und das Wissen geht unter.

Das ist zumindest die grobe Idee dahinter.

Zum Medienkongress gibt es auch ein Buch, welches die Vorträge der Referenten zum Nachschlagen bereithält. Auf MediaCulture Online gibt es auch einen Beitrag + eine Powerpoint Folie von Herr Stahl. Wie stark „Learning by Design“ dort erwähnt wird, kann ich aber nicht sagen.

Im Anschluss an den Kongress gab es noch eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Game Over!!! – Computerspiele haben mein Leben ruiniert, aber ich habe ja noch zwei Extraleben …“ , der mich aber direkt auch abgeschreckt hat daran teilzunehmen. Ich werde morgen mal nachfragen, wie das so war, befürchte aber eine Killerspiele-Diskussion…

Artikel aus dem Seminar „Unterwegs im Web 2.0“

Wie versprochen, haben wir die Artikel, auf die wir uns im Seminar bezogen haben bzw. beziehen wollten 🙂 hier verlinkt.

Zeit.de – Datenmissbrauch: Meine Identität gehört mir

Heise.de – Was Facebook über Nicht-Mitglieder weiß

Zeit.de – Attacken im Gewand der Freundschaft

Sueddeutsche.de – Blippy: Gläserne Abbrechnung

Welt.de – Dank Facebook: Rage Against the Machine auf Platz mit Uralt-Hit

Zusätzlich noch Seiten, bei denen man lustige Chat-Zitate, SMS- Nachrichten und peinlichenkeiten auf Facebook anschauen kann.

Chat-Zitate: german-bash.org

SMS-Nachrichten: smsvongesternnacht.de

Facebook: facebookfails.com

Und noch ein paar nette Blogs, die wir gerne weiter empfehlen möchten:

netzpolitik.org

nachdenkseiten.de

lawblog.de

bildblog.de

Mehr gibt es bei den deutschenblogcharts.de

dctp.tv hat viele deutsche Blogger in der Themenreihe „Meinungsmacher“ interviewt. Die Interviews können auf dctp.tv angeschaut werden.

Viel Spass beim Durchlesen und anhören.